Windows Mobile ist durchunddurch durch, Symbian auch

12 08 2009

Ich hatte früher einen Palm. Den hatte ich meiner damaligen Freundin für 400DM aufgeschwatzt, als sie mit der Schule fertig war und irgendwie Termine hatte. Sie hat ihn nicht benutzt, also bekam ich das Dingen als Dauerleihgabe (oder habe ich es ihr abgekauft?). Es war ein Palm m100 mit 160x160 Pixel großem Monochrombildschirm, der mit zwei AAA-Batterien etliche Wochen/Monate (je nach Nutzung) lief. Für den Palm gab es, im Rahmen der arg beschränkten Möglichkeiten, eine Menge Apps. 99,5% dieser Apps waren entweder scheiße oder nutzlos oder wissenschaftlichen Spezialzwecken vorbehalten. Die Vorlesung zum Bürgerlichen Recht meines ersten Uni-Semesters im Jahr 2001 habe ich zu großem Anteil mit einem echt brauchbaren Mahjongg auf diesem Palm verbracht. Meine Termine habe ich die folgenden Jahre mit diesem Palm organisiert und sie mit dem dürftigen Palm Desktop über die serielle Schnittstelle synchronisiert. Das funktionierte hervorragend. Die Kontakte allerdings habe ich immer schon im Handy organisiert, denn da brauche ich sie nunmal. Was sollte ich auf dem Palm damit? Und an Synchronisation unter verschiedenen Geräten war damals nicht zu denken.

Parallel gab es irgendwann Windows Mobile, was auch irgendwie Windows CE und PocketPC hier. Wie auch immer es hieß, es war grauenerregend. Sowohl die ersten damit ausgestatteten Geräte waren schlimm (miese Akkulaufzeit, schwer, hässlich), als auch das System selber. Es synchronisierte nur mit Outlook, sah unfassbar scheiße aus, war langsam, lästig zu bedienen und zu allem Überfluss auch noch von Microsoft. Aber alle Geräte hatten eine halbwegs brauchbares Display von mindestens 320x240 Pixeln in Farbe und es war offensichtlich nicht allzu zickig gegenüber selbstgeschriebenen Programmen. Jedenfalls gab es schnell einen großen Haufen Programme für das System, die leider fast alle so hässlich und blöd zu bedienen waren, wie das System selber. Zudem kosteten viele von denen Geld und waren schwer aufzutreiben.

Als 2005 eine undichte Flasche Bionade meinem altgedienten Palm m100 den Gar aus machte, habe ich eine Weile gesucht und einen gebrauchten Palm von Sony gekauft. Der hatte auch einen recht hoch aufgelösten Farbbildschirn, sah wirklich gut aus und hatte ein Navigationsprogramm installiert und eine externe serielle GPS-Maus. Mein erstes Navi, freilich ohne Autohalter, aber immerhin. Die GPS-Maus ging relativ bald kaputt und ich wollte auch kein Palm mehr. Neue Programme wurden nicht entwickelt und alles war so altbacken. Also habe ich ein Windows Mobile Gerät mit integriertem GPS-Empfänger gekauft. Das tat seinen Dienst als Kontakt- und Terminverwalter, sowie als Navi sehr gut. Bis es einmal zwischen mich (ungeschickt) und einen Straßenpoller (aus Stahl) geriet und dabei sein Display einbüßte.

Das war im Frühling 2008 und brachte mich dazu, ein TomTom Standalone-Navi fürs Auto zu kaufen und die Entscheidung über den Neukauf eines Smartphones auf irgendwann zu verschieben, wenn es mal bessere Geräte gäbe. Das iPhone kam aus schon häufiger in diesem Blog erwähnten Gründen nicht in Frage, aber weder mit Palm OS noch mit Windows Mobile war ich je wirklich warm geworden. Symbian kam für mich nie in die Tüte, hier stimmte einfach ganz und gar nichts: Ich mochte Nokia-Telefone noch nie, aber die Bedienung der Symbian Smartphones ohne Touchscreen ist einfach eine Zumutung. Mein Bruder besitzt so ein Gerät und ich kann wirklich nur den Kopf schütteln darüber.

Dann kam O2 auf mich zu und schenkte mir einen XDA Orbit 2 zusammen mit einem satten Flatrate-Vertrag für sechs Monate. Ich muss zugeben, dass ich ernsthaft überrascht war, denn das Gerät gefiel mir auf Anhieb. HTC hatte sich wirklich Mühe gegeben, die Hässlichkeit und miese Bedienbarkeit von Windows Mobile zu übertünchen und wenn das Gerät nicht auf eine fürs Surfen ungeeignete Auflösung von 320x240 beschränkt gewesen wäre, wäre ich fast rundum zufrieden gewesen.

Im Frühling 2009 stand eine Vertragsverlängerung bei O2 an und das damalige Tarifportfolio war für Verlängerungen ohne subventioniertes Gerät leider gänzlich unbrauchbar. Also kündigte ich zähneknirschend und suchte lange nach einem besseren Tarif ohne Handy, denn der XDA war noch kein Jahr alt und ich grundsätzlich zufrieden damit. Kurz vor der Kündigungsdurchführung habe ich dann noch mal mit der Hotline telefoniert, die mir ein attraktives Angebot für einen HTC Touch HD machten. Den habe ich jetzt und bin sehr zufrieden damit.

Lange Vorrede, ich wollte auch etwas ganz anderes hinaus: Nokia hat sich unlängst zu Symbian OS als primärem Betriebssystem für seine Smartphones bekannt, nachdem Gerüchte über einen Wechsel zum Linux-basierten Maemo (auf dem Nokias Internet Tablets basieren) aufkamen. Man liest, Analysten sähen das als Fehler. Ich tue das auch: Meiner Meinung nach betoniert sich Nokia im Smartphone-Markt damit gerade seine Füße vor dem beherzten Sprung ins Hafenbecken. Warum? Blöde Frage. Wer sich Symbian OS mal angeguckt und mit Palm WebOS, iPhone OS und Android verglichen hat, stellt diese Frage nicht. Symbian OS war schon von Anfang an ein unbedienbares Monster und – noch schlimmer – ein Entwicklern gegenüber unglaublich zickiges System. Wo Apple, Palm und Google Entwicklern den Arsch (in Form von reichhaltigen SDKs und einfach zu nutzenden APIs) hinterhertragen, nervt Symbian seit jeher mit dem genauen Gegenteil. Fast scheint es, als wolle Nokia keine Fremdprogramme auf seinen Geräten sehen. Das ist genau der kapitale Fehler, weswegen Symbian OS untergehen wird.

Ähnliches gilt für Windows Mobile. Ich weiß nicht, wie schwer es ist, coole Programme für Windows Mobile zu schreiben, aber die reale Anzahl guter Programme ist derart gering, dass man sich wundert. Windows Mobile Geräte sind seit zehn Jahren auf dem Markt, aber die Softwareauswahl ist einfach nur gruselig. Es gibt eine Hand voll brauchbarer Apps, aber insgesamt hat man es mit gequirlter Scheiße zu tun. Wenn ich mobile Apps schreiben würde, wären Windows Mobile und Symbian wirklich die letzten in meiner Auswahl der zu unterstützenden Plattformen. Da ändert auch der AppStore für Windows Mobile nichts dran. Die beiden Systeme sind (in der jetzigen Form) tot für den Massenmarkt, weil neuere und um längen angenehmere Systeme sie im Vorbeigehen verdrängen. Frage: Warum geht das so einfach? Antwort: Weil sie schon immer faule Kompromisse waren und jeder bisherige Nutzer froh über die neuen Möglichkeiten ist.

Es gab einfach nichts besseres. Die Geschichte mobiler Geräte ist eine Geschichte voller halbgarer Scheißlösungen. Momentan ändert sich das massiv und weder um Windows Mobile noch um Nokia tut es mir leid, wenn sie mit ihren miesen Systemen untergehen. Helfen würde beiden nur ein Neuanfang.


Ich lass mich nicht gerne verarschen, liebe O2-Hotline

17 03 2009

Ich war am Wochenende nicht zu Hause, habe also erst am Sonntag Abend bemerkt, dass ich zu Hause nicht telefonieren kann. Also weder Gespräche annehmen noch Gespräche aufbauen, weder mit meinem Haupthandy noch mit dem Zweithandy (Multicard). In Benrath bei meinen Eltern konnte ich telefonieren, also dachte ich mir nichts weiter. Heute konnte ich dann ganz und gar nicht mehr telefonieren, was schon lästig ist, wenn man mit Kunden kommunizieren will. Datendienste gingen aber. Also rief ich von meinem Sipgate Anschluss für fast 17ct/min die O2-Premium Hotline an. Wie in 80% der Fälle ging da keiner dran und ich landete in der Standardhotline. Jetzt kommts.

Die Dame an der Hotline sagte, es wären keine netzseitigen Fehler bekannt und unterstellte mir, ich habe an beiden Telefonen irgendwas verstellt. Mein Einwand, dass ich keineswegs irgendwas verstellt habe, an meinem Zweittelefon schon mal gar nicht, das hatte ich nicht mal angefasst, ignorierte sie zielstrebig und wollte meinen Fall nicht mal als Störung aufnehmen. Noch am Telefon für besagte fast 17ct/min ließ sie mich ein drittes Telefon auftreiben und ein munteres SIM-Karten Wechselspiel veranstalten. Nach einigem hin und her stand fest, dass es definitiv nicht an den Telefonen oder deren Einstellungen lag, da beide prima mit der FONIC-Karte funktionierten. Aber auch das dritte Telefon funktionierte mit meiner Zweitkarte und danach auch wieder mein XDA, was sich nach dem Telefonat leider als Zufall herausstellte.

Also rief ich noch mal an und hatte dieses Mal tatsächlich mal einen Premium-Supporter dran. Ich schilderte kurz mein Anliegen und bekam lediglich die Frage gestellt, ob ich von Düsseldorf aus anrufe. Dort gäbe es seit dem Wochenende eine schwere Netzstörung, mein Problem sei also ganz normal und man arbeite an einer Lösung. Kurz und bündig, angenehm und korrekt. Warum mich die erste Dame derart dreist belogen (Es gibt keine Störung im Netz) und mir SIM-Karten-Sand in die Augen gestreut hat ist mir ebenso schleierhaft geblieben wie ihm. Die Netzstörung betraf tatsächlich nicht nur mich, sondern auch andere Leute und bestand schon das ganze Wochenende, am Samstag zuerst sporadisch, dann am Sonntag fast vollständig nicht erreichbar.

Die ganze Sache ist wirklich unerfreulich. Dass O2 ein ganzes Wochenende und einen Werktag eine großflächige Störung in Düsseldorf hat ist ja schon ärgerlich, passiert aber mal. Dass die Kunden aber nirgendwo darüber informiert und sogar an der Hotline diesbezüglich direkt angelogen werden, ist wirklich ein Unding. Und dafür habe ich auch noch 3,72 Euro vom Festnetz zur Premium-Hotline bezahlt. Wenn ich da so drüber nachdenke bin ich wirklich stinkesauer auf O2. Falls das hier jemand von O2 liest – und davon gehe ich durchaus aus – würde ich mich über eine Erstattung zumindest der unnötig angefallenen Hotline-Kosten freuen, als symbolischen Akt. Die halbe Stunde vertane Arbeitszeit, die Nichterreichbarkeit für meine Kunden und die Kosten für Anrufe mit Sipgate statt der Handy-Flatrate kann ich schlecht beziffern. Ach ja, bei der Gelegenheit wäre auch eine Erstattung der überflüssigen 2x25 Euro Vertragsänderungsgebühr zum neuen Genion S und wieder zurück nach Beendigung des XDA-Projektes, das war anders vereinbart gewesen. Fehler von O2 passieren mal, da habe ich kein größeres Problem mit; nur, wenn ich dafür zur Kasse gebeten werden, ist mir das nicht so recht.


O2 gekündigt, viele Gründe

05 02 2009

So, nach langem Überlegen habe ich gerade eben die Kündigung an O2 gefaxt.

Der Auslöser war letztlich, dass man mir nach dem XDA-Projekt ohne Rückfrage den neuen Genion S Tarif aufgebrummt hat, der sehr sehr unattraktiv ist (2,50€ Grundgebühr statt 0€ und 25¢/min statt 19¢/min). Das ist mir erst im Januar auf der Rechnung aufgefallen und an der Hotline ließ sich nichts machen, ich hing da fest. Da hätte ich beinahe schön gekündigt, wenn nicht die betreuende Agentur des XDA-Projekts interveniert hätte und mir die versprochene Rückkehr in meinen Ursprungstarif ermöglicht hätte. Damit war ich erst mal ruhig gestellt und habe mich auch nicht wegen den zuviel bezahlten Gebühren und den 25€ Umstellungsgebühr beschwert. Das war mir egal und man hatte mir immerhin ein feines Handy geschenkt und sechs Monate Genion XL, da wollte ich nicht undankbar sein. Heute Nacht bekomme ich meine Rechnung für Januar und staune Bauklötze: Schon wieder 25€ Bereitstellungspreis wegen der Rückstellung auf den alten Genion S. So nicht! Das war nicht mein Fehler, dass ich nach Projektende nicht in meinen alten Tarif zurück gestuft worden bin und jetzt kostet mich die Scheiße neben der überhöhten Dezember-Rechnung auch noch 50€ Hin- und Herwechselgebühr! Unverschämtheit, jetzt reichts.

Neben dieser Sche gibt es aber eine Menge Dinge, die mich latent bei O2 stören:

  • Wenn man für mehrere Euro Aufpreis im Monat den 10-Sekunden Takt erkauft, was für mich wichtig wäre, gilt der klammheimlich nicht in der Homezone. Meine Homezone ist riesig – was prima ist an sich – ich zahle aber faktisch immer drauf, wenn ich aus der Düsseldorfer Innenstadt telefoniere. Was soll das?
  • Für Bestandskunden gibt es neben dem sehr sehr unattraktiven neuen Genion S nur noch Tarife mit unzeitgemäßen Mindestlaufzeiten von 24 Monaten. Neukunden bekommen einen Genion L Tarif mit 6 Monaten, Bestandskunden nicht. Was soll das? Mir ist es völlig schleierhaft, wieso ich als Bestandskunde einen teureren Vertrag mit ewig langer Laufzeit in Kauf nehmen sollte, wenn ich kein Handy haben möchte.
  • Die Tarife sind nicht mehr zeitgemäß: Angesichts von 9¢/min in Prepaid-Tarifen empfinde ich 19ct/min als irgendwie zu viel, erst recht die unfassbaren 25¢/min im neuen Genion S. Wenn man viel Grundgebühr bezahlt, muss man doch nicht auch noch mehr als das doppelte in fremde Netze bezahlen als anderswo.
  • Warum ist das Abhören meiner Mailbox nicht kostenlos? Warum??
  • Man kann die laufenden Kosten nicht einsehen. Lustige Überraschungen am Monatsende sind also vorprogrammiert. Warum erfahre ich erst am Anfang des nächsten Monats, für wieviel Geld ich kommuniziert habe?
  • Die Netzkapazitäten im O2-Netz sind mitunter recht schlecht, bei Veranstaltungen kann man häufig nicht telefonieren, während alle anderen Netze noch funktionieren. In letzter Zeit trifft das auch auf die Uni zur Mensazeit zu, gegen 12:45 konnte ich mehrere Tage in Folge keine Anrufe tätigen. Eine Kurze Umfrage im Bekanntenkreis bestätigte das. Sowas sollte nicht passieren.
  • In letzter Zeit bin ich sehr schlecht erreichbar, ständig landen Anrufe auf meiner Mailbox, obwohl das Handy vor mir liegt und guten Empfang hat.
  • Der SyncML-Zugriff auf das Communication Center klappt nur noch mit Outlook und mit Handys, mit Thunderbird und dem Funambol-Plugin klappt das seit einiger Zeit nicht mehr: Fehler 510, was auch immer das bedeutet.

Meine Genion Festnetznummer wird zu Sipgate portiert und die Handynummer zu blau.de oder zu Alice. Mal schauen. Im großen und ganzen bin ich O2 trotzdem immer noch zugeneigt, aber ich habe inzwischen keine Lust mehr auf die vielen kleinen Unverschämtheiten, die mich immer wieder fassungslos machen. Wobei ich kaum davon ausgehe, dass das anderswo nennenswert besser wird. Hoffentlich werde ich nicht zum dauer-unzufriedenen Handy-Nomaden.


Das neue Genion S ist ein Witz, oder?

09 01 2009

Gerade bekomme ich meine erste Rechnung nach der Umstellung des gesponsorten Genion XL Tarifs auf Genion S und mich trifft fast der Schlag! Ich bin nicht in meinen alten, schon nicht ganz billigen Genion S mit 19¢/min ohne Grundgebühr zurückgestuft worden, sondern in den zwischenzeitlich eingeführten neuen Genion S Tarif, bei dem plötzlich 25¢/min und 2,50€ Grundgebühr anfallen. Hallo? Was soll das denn? Wie kann man angesichts von 9¢/min-Prepaid-Tarifen einen sowieso schon teuren Tarif mal eben um weitere 31,5% anheben und auch noch völlig wider den Trend eine Grundgebühr einführen? Was fahren die für einen Film? Krank genug, dass der recht attraktive Genion L Aktionstarif mit "nur" sechs Monaten Mindestlaufzeit zu 15€/Monat nur für Neukunden gilt, alle anderen zahlen 20€/Monat und binden sich auch noch unzeitgemäße 24 Monate. In der Preisregion kann man sich ja langsam schon ein iPhone holen.

Also ich mag O2 wirklich gerne und ich würde wirklich gerne dabei bleiben, aber die Wahl zwischen einer recht teuren Flatrate mit satter Vertragslaufzeit auf der einen Seite und einem indiskutabel verteuerten Standardtarif (das sind fast drei mal so viel wie der aktuelle Marktpreis im Prepaid-Bereich und das zzgl. Grundgebühr!) auf der anderen Seite ist eine beschissene Auswahl. Hatte ich schon erwähnt, dass ich sogar für meine Mailbox 25¢/min bezahle?

Also liebe O2-Leute: Ich würde gerne Genion L ohne Handy nehmen, aber nur(!), wenn ich mich daran nicht zwei volle Jahre binden muss. Warum sollte ich mich überhaupt an einen Anbieter ketten, ohne, dass ich dafür einen für mich auch nur ansatzweise triftigen Grund sehe? Macht mal die Augen auf! Vertragszwang ist gegessen, wenn man von subventionierten Handys mal absieht, wo ein solcher auf der Hand liegt. Und bei diesem Genion S werde ich keinesfalls bleiben: Der Tarif ist eine Unverschämtheit, wie ich sie sonst nur Vodafone und Apple/T-Mobile zugetraut hätte. Ich bin sehr sehr sehr enttäuscht!

Also was passiert jetzt? Ich weiß es noch nicht, aber ich sehe mich morgen mal intensiv nach anderen Tarifen um. Mein Problem: Fonic bietet offenbar keine Rufnummernmitnahme an und auch deren Datentarif passt mir nicht. Beides hätte ich perfekt bei blau.de, aber ich mag das E-Plus Netz nicht (schlechteste Netzabdeckung und nicht mal T-Mobile-Roaming, teuer für meine Leute mit Genion L, vor allem aber kein HSDPA). Tchibo? 15¢/min und 24¢/MB im O2-Netz sind solala und außerdem will ich eigentlich wirklich nicht Tchibofonieren, allein das Wort schon. Und sonst? T-Mobile und Vodafone kommen eigentlich gar nicht in die Tüte. Mist. Vorschläge? Ich schlaf erst mal ne Nacht über den Ärger.

Nachtrag: Nach einer Intervention der Projektagentur (vom XDA-Projekt) habe ich jetzt doch noch den alten Genion S bekommen. Zwar entgegen meines ausdrücklichen Wunsches mit Online-Vorteil und damit kostenpflichtiger Hotline, aber immerhin… Dank des Projektes bin ich jetzt aber sowieso für ein Jahr O2 Premium Kunde mit kostenloser Premium Hotline, die mich allerdings bisher immer nach ein paar Minuten Wartezeit in die normale Hotline weitergeleitet hat. Damit muss ich dann doch nicht wechseln. Puh.


XDA-Projekt: Resümee

27 11 2008

So, ab übermorgen habe ich keine Handy-Flatrate mehr, das XDA-Projekt ist vorbei. Ich schreibe einen abschließenden Artikel und erfreue mich an meinem XDA, den ich behalten darf.

Das Gerät

Zum Gerät habe ich bereits eine Menge geschrieben also nur noch eine Kurzfassung:

  • Windows Mobile ist und bleibt doof.
  • Eine Auflösung von 320x240 reicht zum Surfen nicht aus.
  • Opera Mobile 9.5 ist der brauchbarste Browser für Windows Mobile, aber Kilometer weit entfernt vom Safari auf dem iPhone. Der IrisBrowser ist noch nicht weit genug. Fennec (der mobile Firefox) gibt es noch nicht. Leider klappt auch mit Opera Mobile das Surfen nicht mehr auch nur ansatzweise flüssig, seit ich ein Update auf Windows Mobile 6.1 und die aktuelle Opera Mobile Beta gemacht habe: Häufig passiert einfach eine Minute lang gar nichts und ich habe das Gefühl, schon mal flüssiger gesurft zu haben. Kein Spaß, nur noch Notnagel das ganze.
  • Die Synchronisation mit Thunderbird/Lightning unter Vista funktioniert mit BirdieSync prima, gut angelegte 20€.
  • Das Gerät ist recht träge und hängt gelegentlich für ein paar Sekunden. Im Vergleich zum iPhone liegen Welten dazwischen, was flüssige Bedienung angeht.
  • Trotz alledem mag ich das Gerät und halte es für das beste Handy, was ich je besessen habe. Traurig, oder? Windows Mobile ist nämlich allemal besser als alle proprietären Handy-Betriebssysteme, die ich bisher gesehen habe. Und es ist auch allemal besser als Symbian S60. Kein Wunder, dass das iPhone so eingeschlagen ist.
  • Die Internetfreigabe via Bluetooth-PAN und USB-Kabel klappt prima. Während des Umzugs hatte ich gut zwei Wochen, das ausgiebig zu testen. Leider bricht die Verbindung ab, wenn Anrufe eingehen.
  • Gute Software für Windows Mobile ist leider Mangelware. Wann immer ich nach einer Softwarelösung gesucht habe, habe ich höchstens fragwürdige Bezahlsoftware im Bereich ab 10€ gefunden. Open Source? Gegen Null. Wirklich gute Software? Gegen Null. Geht man hingegen in den AppStore von Apple, wird man überschüttet mit brauchbaren kleinen Programmen für jeden Zweck. Na gut, außer denjenigen Zwecken, die Apple für doof hält wie iPhone als Modem nutzen und so.

O2

Man gewöhnt sich schnell an eine Flatrate ins Internet und in alle Netze, aber 100€ im Monat bei zweijähriger Vertragsbindung auch ohne suventioniertes Handy ist ne happige Ansage. Beim Handy-Discounter bekommt man 1 Gigabyte (innerhalb eines Monats zu verbrauchen) für 10€ und die Gesprächsminute für 9¢. Schnell gerechnet: 1000 Gesprächsminuten und 1000MB bekommt man dort für 100€ und zwar sehr flexibel pro Minute und ohne irre lange Vertragsbindung abgerechnet. 1000 Minuten pro Monat sind etwas mehr als eine halbe Stunde Gespräch pro Tag, da kann sich jeder selber ausmalen, ob Genion XL auf die zwei Jahre gesehen für ihn lohnt.

Das Netz von O2 wird gerade massiv ausgebaut und hat das auch dringend nötig: Hier in Düsseldorf ist die Netzabdeckung sehr gut, aber auf meinem Trip nach Leipzig im Sommer konnte ich ausprobieren, wie schlecht die Abdeckung außerhalb der Ballungsgebiete ist: Surfen auf der Autobahn war eine Quälerei, selbst wenn man nicht ständig zwischen T-Mobile und O2 hin und her wechselt. Die Datenraten mit HSDPA sind aber prima, wenn man denn HSDPA bekommt. E-Plus ohne HSDPA ist da wahrlich keine Alternative.

Die Hotline von O2 konnte mir bisher immer helfen und ist vor kurzem verbessert worden: Es gibt kein komisches Telefonmenü mehr, sondern man bekommt jetzt direkt und ohne große Warterei einen Berater dran, der einen im Zweifel an die richtige Stelle weiterleitet. Sehr schön. Weniger schön ist, dass ich gestern nach so einer Weiterleitung fast 20 Minuten in der Warteschleife hing. Immerhin kostenlos, weil ich ja keinen Online-Vertrag habe, der mir 15% Rabatt auf meine gesamte Rechnung geben, aber eine sauteure Hotline bescheren würde. Da sind 20 Minuten unhaltbar, weil man da bequem mehr als 10€ für auf den Tisch blättert.

Ich habe jetzt also wieder Genion S ohne Handy und das Internet Pack M (200MB für 10€ pro Monat, erträglich). Ich hätte ja Genion L genommen, aber da lockt wieder eine Zweijahresbindung, die ich keinesfalls akzeptieren werde. Was soll das? Wieso versucht ein Handy-Provider mich ohne subventioniertes Handy für zwei Jahre zu binden? Weil das schon immer so war? Auch Genion S mag ich für Neukunden nicht mehr empfehlen, weil es inzwischen 2,50€ Monatsgebühr kostet und einem pro Minute 19¢ abnimmt. Das ist mehr als doppelt so viel, wie Fonic und Konsorten nehmen. Indiskutabel eigentlich. Ich bleibe nur dabei, weil ich zu faul bin, meine beiden Nummern zu portieren und auch diesem VoIP-Scheiß (für meine Festnetz-Nummer) nicht über den Weg traue.

Insgesamt bin ich mit O2 aber trotzdem zufrieden. Die anderen Provider machen nämlich auch keine besseren Tarife (im Gegenteil, man schaue sich mal Vodafone an) und bei T-Mobile herrscht ein dreckiges Chaos, wie ich neulich live miterleben konnte (mein Bruder ist dort Kunde und war es auch schon vor dem iPhone): Es ging um eine für schlimme Dinge, die passiert waren, versprochene Gutschrift, die für die nächste oder übernächste Rechnung versprochen war. Die waren beide inzwischen gekommen und von der Gutschrift war nichts zu sehen. Der Kerl an der Hotline (Business-Kunden-Hotline übrigens) konnte dazu nichts sagen und meinte, wir sollten uns doch per Fax direkt an Bonn wenden für eine Statusauskunft zur Gutschrift, er könne uns die Faxnummer nennen. Ob er denn dieses Fax nicht senden könne, wir hätten keine Lust, die Hürden der internen T-Mobile-Arbeitsabläufe zu kompensieren… Wir faxen nicht war seine lapidare Antwort. So einen Provider kann ich nicht gebrauchen. Mein Bruder auch nicht, deswegen ist seine ganze Familie inzwischen bei blau.de. Nur er klebt am iPhone-Vertrag.

Das Projekt

Im Nachhinein bin ich sehr positiv überrscht von dem ganzen XDA-Projekt. O2 hat erkannt, dass moderne Marketing-Formen eine gute Sache sind und die betreuuende Agentur und vor allem unser Ansprechpartner dort sind weit vorne damit. Es gibt wirklich Leute, die Blogs und Foren verstanden haben und natürlich schmeichelt es mir, in deren Blogmonitoring als relevant eingestuft zu sein. Die Einladung zum Gespräch nach Berlin ist leider etwas aus dem Ruder gelaufen, weil die Ansprechpartnerin von o2 krank war und das Alicia-Keys-Konzert in meinen Ohren unerträglich war. Aber das Hotel (nh Hotels sind sehr angenehm) war dafür super ausgesucht und die Gespräche mit den anderen Teilnehmern und dem Projekt-Betreuer waren sehr spannend. Danke also für die Einladung. Wenn es wieder so ein Projekt gibt, bin ich auf jeden Fall liebend gerne dabei.


XDA-Projekt: Was sagen andere dazu

11 08 2008

Auch andere Leute sind mit ihrem XDA überraschend zufrieden. Dieser Beitrag wird gelegentlich um weitere Quellen erweitert.


XDA-Projekt: Zufrieden, aber nicht wunschlos

05 08 2008

Ich hab schon das ein oder andere mal darüber geschrieben, was mich an meinem XDA Orbit 2 stört. Ganz oben auf der Liste steht die geringe Auflösung des Displays und dass man auch bei alltäglichen Aufgaben besser den Stift zur Hand nimmt, um nicht die falsche Funktion auszulösen. Auch bedienen sich die PIM-Programme von Windows Mobile sehr unkomfortabel und nicht zuletzt sind sie auch nicht schön anzusehen. Ich benutze sie daher nur selten und ungern. Bezeichnend hierfür ist, dass ich lieber den nicht für die mobile Nutzung gedachten Webmailer meines Providers nutze, als mich mit Pocket Outlook herumzuschlagen. Hier nerven mich besonders zwei Eigenschaften: Das Programm lädt nur die Header der Mails, was an sich OK ist. Aber wenn ich die Mail anklicke, will ich sie wahrscheinlich lesen, oder sieht das jemand anders? Aber statt des Mailtextes bekomme ich eine Meldung, dass der Text noch nicht geladen wurde und ich diese Meldung anklicken kann, um diese Mail für den Download vorzumerken. Danach muss ich nur noch mal Mails senden und empfangen. Hallo? Ich bin mit meinem IMAP-Server verbunden und habe eine Datenflatrate und/oder WLAN-Zugang, ich brauche solchen Schutz vor Traffic also nicht und habe bisher keine Möglichkeit gefunden, das zu deaktivieren. Wenn man die Mail dann endlich hat, ist sie auch nicht wirklich angenehm zu lesen auf 320x240px. Auch kann man nicht in der Übersicht mehrere Mails markieren und gemeinsam entsorgen. Schlecht wenn man seinen Spam nur markieren lässt, wie ich das tue. In Windows Mobile 6.1 ist wenigstens dieser komische Umstand gefixt (der übrigens auch beim iPhone erst seit Version 2.0 behoben wurde). Also lieber mein Webmailer, bei dem ich zwar wie die Hölle rumschieben muss, aber immerhin flüssig arbeiten kann.

Apropos Windows Mobile 6.1: Angeblich soll es für den XDA Orbit 2 alias HTC Touch Cruise ein Update auf Windows Mobile 6.1 geben, aber bisher habe ich dazu nichts (offizielles) gefunden, das würde übrigens auf dieser Supportseite von O2 stehen. Gerüchteweise soll bei dem Update auch Opera Mobile 9.5 mitgeliefert werden, das wär mal was!

Aber auch mit Windows Mobile 7, 8 oder 10 oder Android oder wasauchimmer würde ein zentrales Problem beim XDA Orbit 2 bleiben: Die winzige Auflösung von 320x240px. Der Nachfolger XDA Diamond hat satte 640x480px auf einem 2,8"-Touchscreen, was einer Pixeldichte von unfassbaren 285ppi entspricht. Zum Vergleich: Das iPhone gilt mit 165ppi auf einem 3,5" Display und halb so vielen Pixeln (480x320) schon als knackig scharf und durchaus alltagstauglich. Einerseits ist eine derart hohe Auflösung natürlich geil, weil knackescharf. Andererseits bleibt der Bildschirm aber 2,8" klein und wird damit schon für mich kaum noch lesbar sein, ganz zu schweigen von fehlsichtigen Personen. An einem größeren Bildschirm führt also kein Weg vorbei, auch wenn eine hohe Auflösung sicher ein Schritt in die richtige Richtung darstellt.

Fazit: Ich will einen XDA Diamond haben und hätte auch wahrscheinlich einen gekauft (vor allem beim aktuellen Angebot, dass quer durch die Stadt auf großen Plakaten beworben wird), wenn mir O2 mit ihrem freundlichen Angebot nicht zuvor gekommen wären. Aber bevor wir uns falsch verstehen: Der XDA Orbit 2 ist ein klasse Smartphone und ich ziehe ihn fast allen anderen Telefonen dieser Welt eindeutig vor. Das Problem ist halt: Bisher ist kein Telefon aufgetaucht, das meine Anforderung wirklich gut erfüllen würde. Der XDA Diamond ist da wieder ein großer Schritt, auch wenn er diese Touchtasten hat, die ich so hasse: Entweder ganz Touchscreen oder ein paar ordentliche Tasten mit Druckpunkt, alles dazwischen nervt mich total.


XDA-Projekt: Instant Messaging

25 07 2008

Es gibt einen Punkt, den ich bisher nicht mit meinem XDA nicht befriedigend lösen konnte: Instant Messaging auf dem XDA. Ich habe bisher keinen brauchbaren Jabber-Client für Windows Mobile gefunden, der nicht an einen speziellen Dienst gebunden wäre und kostenlos. Der Agile Messenger kostet satte 45$, reichlich teuer. Skype ist sehr gut in das System integriert, aber Skype ist Skype und nur Skype. Ich brauche aber einen Messenger, der nicht ausschließlich ein proprietäres und fragwürdiges Protokoll einsetzt. Ebenfalls brauche ich keinen IM-Client, der alle Verbindungen von einem zentralen Server aus aufbaut und die Verbindung vom Handy dorthin über ein fragwürdiges und proprietäres Protokoll abwickelt und dem ich dazu alle meine Zugangsdaten zu den benutzten Diensten geben muss, wie das bei Fring offenbar der Fall ist.

Wo bleibt der Open-Source-IM-Client für Windows Mobile? Wo bleibt Pidgin Mobile oder etwas ähnliches? Obwohl, eigentlich ist das völlig überflüssig. Windows Mobile ist ja sowieso todgeweiht und mein Lieblingsjoker Android hat eine weitgehende XMPP-Integration, wie man hört. Wozu also noch Mühe in einen guten Open-Source-IM-Client für Windows Mobile stecken?

Und das iPhone? Keine Ahnung, ob es Jabber-Clients im AppStore gibt. Aber selbst wenn, verbietet T-Mobile ja die IM-Nutzung in den Vertragsbedingungen. Oder ist IM-Traffic nur nicht im Inklusiv-Datenvolumen enthalten? Egal, ein Unding ist es so oder so.


XDA-Projekt: Synchronisation

09 07 2008

Nach einiger Zeit mal wieder ein Update zum XDA. Ich hatte ja vor dem XDA lange Jahre zwei Palms und ein FSC Pocket Loox N500. Bei letzterem wurde eine Outlook 2002-Lizenz mitgeliefert, so dass ich zähneknirschend das hässliche und nervige Outlook als Termin- und Aufgabenplaner genutzt habe. Auch führt irgendwie kaum ein Weg an Outlook vorbei, wenn man die Adressbücher verschiedener Handymodelle abgleichen will. Ein wenig enttäuscht war ich, als ich meinen XDA ausgepackt habe und nur eine 60-Tage Testversion von Outlook vorfand. Irgendwie knauserig von O2, ist doch Outlook der einzige von Microsoft für Windows Mobile vorgesehene Synchronisierungspartner und ein Grund für mich, Windows Mobile doof zu finden. Aber wenn man sich gegen ein mitgeliefertes volles und teures Outlook entscheidet, kann man es auch gleich ganz weglassen.

Als Ausgleich hat O2 aber das Comm-Center auf das Gerät gespielt, mit dem man via SyncML seine PIM-Daten mit einem O2-Server abgleichen kann und von dort aus auch auf andere Handy und PIM-Programme. Eigentlich eine durchaus gute Lösung, hat man so doch deutlich mehr Freiheiten als mit dem blöden Outlook. Allerdings möchte ich meine PIM-Daten nicht über den Umweg eines von einem Dritten betriebenen Servers leiten. Zum einen steht das P in PIM steht ja immerhin für "personal" und außerdem ist mir das ein unnötiger Schritt zu viel: Ich möchte die Synchronisation direkt lokal vornehmen und gleichzeitig das Gerät aufladen. Also musste eine andere Lösung her.

Vorerst tat es ja das bereits auf meinem Rechner laufende Outlook in Verbindung mit ActiveSync ganz brauchbar, ich wollte aber Thunderbird mit Lightning als Kalender benutzen. Dafür gibt es einige Möglichkeiten, die alle suboptimal sind:

Zum einen kann man auch hierfür SyncML benutzen, das geht mit Funambol sogar kostenlos und lokal. Aber auch das war mir zu fummelig.

Dann gibt es FinchSync, das kostenlos ist und direkt Synchronisiert, allerdings nur ICS-Kalenderdateien und nicht die seit Lightning 0.3 standardmäßig verwendeten SQLite Datenbank. Auch finde ich die Website wenig vertrauenerweckend. Zudem finde ich eine automatisch anlaufende Synchronisation via ActiveSync ganz schick.

Man findet noch die ein oder andere Lösung, ganz zufriedenstellend finde ich keine davon. Windows Mobile möchte eben nur mit Outlook/Exchange arbeiten. Letztendlich habe ich 20€ in die Hand genommen und habe mir BirdieSync gekauft, das Thunderbird und Lightning/Sunbird bequem und zuvertlässig via ActiveSync synchronisiert. Funktioniert prima. Dennoch wünsche ich mir von einem Smartphone eine offene und gut implementierte Schnittstelle zur Synchronisation der PIM-Daten.

P.S. O2 und HTC geben sich überall redlich Mühe, die Nervigkeiten von Windows Mobile auszugleichen, aber letztlich ist und bleibt es ein überholtes und nerviges System. Ein aussichtsloser Kampf, es muss eine frische saubere Basis her mit Grafikbeschleunigung für die fluffige Bedienung. Wieder mal bleibt nur Warten auf Android und Konsorten…


XDA-Projekt: Ich bin nicht allein

16 06 2008

Wusst ichs Doch! Der lesenswerte Text über den XDA Orbit 2 mit dem zutreffenden Titel "der o2 XDA orbit 2 ist vieles, aber kein iphone" im 01blog stammt ja von Felix Schwenzel (der Typ hinter wirres.net). Und O2 wäre reichlich doof, nur mir so ein hübsches Testpaket in die Hand zu drücken, wo es doch Blogger mit viel größerer Reichweite gibt. Gerade stoße ich auf Umwegen auf die Bestätigung. Warum ich das erzähle? Natürlich, um mich in der Sonne großer Namen (naja, größer als mein Name allemal) zu aalen. Und natürlich weil ich hier so Tagebuch-Mäßig autobiografisches niederschreibe und auch nebenbei auf den thematisch wie die Faust aufs Auge passenden Artikel im hoch geschätzten 01blog hinweisen wollte, dem ich übrigens fast vollständig zustimme.

P.S. in einem Schreiben stand übrigens in einem Nebensatz, wieviele Blogger (und Forentypen?) insgesamt an dem Projekt teilnehmen. Das sage ich Euch aber nicht, ätsch. (Ich weiß auch gar nicht, ob diese Information für die Öffentlichkeit bestimmt ist.) Man könnte aber einen Action-Film daraus drehen: Spüre die anderen Teilnehmer des Geheimprojektes auf… Naja, vielleicht doch lieber nicht.