Vorratsdatenspeicherung "Directors Cut"

20 01 2009

Während die Entscheidung zur Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung auf Europa- und nationaler Ebene noch offen ist, startet Schäuble schon den Nachbrenner: Über einen U-Boot-Paragraphen (geiles Wort!) im Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes vom 14.01.2009 will das für Internetfragen nicht zuständige Innenministerium Betreibern von Internetdiensten das Recht geben, das Surfverhalten seiner Besucher ohne Anlass aufzuzeichnen. Die so aufgezeichneten detaillierten Surfprotokolle dürften an Polizei, Bundeskriminalamt, Geheimdienste sowie an die Unterhaltungsindustrie herausgegeben werden. Eine richterliche Anordnung ist nicht vorgeschrieben, eine Beschränkung auf schwere Straftaten nicht vorgesehen. Keine Lust, das alles hier abzuschreiben, lest halt selbst.

Meine Herren, es kommt momentan Schlag auf Schlag. Innerhalb der nächsten Dekade wird es eine ausgewachsene weltweite Revolution gegen die Einmischung der Staaten (und der Industrie) in das elektronische Privatleben ihrer Bürger geben, da bin ich mir sicher. Keine blutige Revolution, wie man das aus der Geschichte gewohnt ist (hoffe ich jedenfalls), aber es wird sich einiges ändern im Verhältnis Bürger-Staat und Bürger-Industrie, wenn die Staaten so weiter machen.

Schon jetzt mitprotestieren? Checkt das ab.

P.S. Nebenbei ein paar Worte zur Argumentation der Politiker, die Leute sollten sich mal nicht anstellen, die würden doch sowieso alles bei StudiVZ und Co. über sich preisgeben: Erstens soll die Staatssicherheit dann doch diese bereits bestehenden Quellen nutzen, wenn da angeblich alles öffentlich drin steht. Und zweitens verkennt diese Argumentation die informationelle Selbstbestimmung der Leute. Sprich: Sie verkennt die Freiwilligkeitsdimension dieser Angaben gegenüber der allumfassenden Vorratsdatenspeicherung, die eben gerade nicht auf das individuelle Bedürfnis nach Privatspäre Rücksicht nimmt. Es wird ja gerade das gespeichert, was die Leute nicht freiwillig von sich preisgeben, denn das kann man auch ohne Vorratsdatenspeicherung erfahren. Die Argumentation ist also einfach nur zynisch.


Kinderpornos oder Terrorismus?

12 12 2008

Gerade habe ich ein paar ältere Blog-Einträge gelesen und bin irgendwo in einem Nebensatz auf die spannende (und zugegeben polemische) Frage gestoßen, was schlimmer ist: Kinderpornos oder Terrorismus? Hiebei handelt es sich ja um die beiden unschlagbaren Argumente für jede noch so krasse Einschränkung der persönlichen Freiheit durch den Staat.

Aber die politische populistische Ebene ist noch weit nicht alles: Wenn ihr eurem Nachbarn mal so richtig einen verpassen wollt, müsst ihr ihn einfach wegen einem von beidem (je nach Herkunft) anschwärzen: Wenn Kinderpornos oder Terrorismus drauf steht, winken eigentlich alle Ermittlungsrichter jeden Durchsuchungsbeschluss ohne weitere Lektüre durch (wenn es denn überhaupt mehr zu lesen gibt). Was? Kinderpornos/Terroristen? Sofort alle Rechner und persönlichen Gegenstände mitnehmen und allen Nachbarn Bescheid geben! Das schöne an diesen Anschuldigungen ist nämlich, dass sie – wenn überhaupt – erst im Nachhinein auf Stichhaltigkeit überprüft werden. Und wenn der betroffene viel Glück hat, bekommt er seinen Rechner sogar nach sechs Monaten zurück. Viele sehen ihre Rechner gar nicht wieder, selbstverständlich ohne irgendeine Entschädigung. Ich erinnere gerne an die Ergebnisse der Operation "Himmel", bei der tausende Ermittlungsverfahren wegen Kinderpronografie nach einem Jahr zu keiner einzigen bekannt gewordenen Verurteilung geführt haben. Großes Kino: Ohne nennenswerten Anfangsverdacht musste jeder einzelne der ganz offensichtlich in sehr großer Überzahl vertretenen Unschuldigen den unangenehmen bis existenzbedrohenden Vorwurf der Kinderpornografie ertragen und vielen sind die Computer mit allen persönlichen und ggf. auch geschäftlichen Daten weggenommen worden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich rede hier weder die Kinderpornografie schön, noch einen irgendwie gearteten Terrorismus. Ich kritisiere aber einen in letzter Zeit allzu laxen Umgang mit Anschuldigungen in diesen Richtungen und die Tendenz, auch ohne stichhaltigen Anfangsverdacht und leider oft genug auch unverhältnismäßig und ohne Aussicht auf irgendein sinnvolles Ergebnis schwerwiegende Ermittlungen (wie eben Hausdurchsuchungen mit Mitnahme der Computer) durchzuführen.

Wovon träume ich nachts? Richtig: Davon, dass ich zu nachtschlafender Zeit von der Polizei überrumpelt werde und man mir aus irgendeinem völlig aus der Luft gegriffenen und in jedem Fall unangemessenen Grund meine Rechner und Backup-Platten weg nimmt und mir damit sowohl einen großen Großteil meiner persönlichen Sachen als auch meine Geschäftsgrundlage entzieht. Mit Kinderpornos und Terror habe ich nichts am Hut, aber das hatten 12.570 Betroffenen der "Operation Himmel" in der weit überwiegenden Mehrzahl auch nicht. Und dann gibt es da ja noch viele andere Gründe, die eine Hausdurchsuchung rechtfertigen: Es könnte beispielsweise jemand einen fragwürdigen Link in einem von mir betriebenen Forum posten. In so einem Fall frage ich mich wirklich, was man bei einer Durchsuchung und Mitnahme des eigenen Rechners überhaupt zu finden gedenkt? Mir fallen da nicht mal polemische Antworten drauf ein.

Also: Wer kann mir meine Anfangsfrage beantworten? Ist Terrorismus oder Kinderpornografie schlimmer? Und sind beide schlimmer als Mord? Also moralisch gesehen? Für sich selbst wird jeder da eine Abstufung machen, aber was ist gesellschaftlich geächteter? Wovor haben "die Leute" mehr Angst? Gibt es hier irgendeine Objektivität?

P.S. die Lösung für das Terror-Problem hatte ich ja bereits vor einiger Zeit gefunden.

P.P.S. noch eine polemische Frage: Was ist schlimmer: Eine Hausdurchsuchung mit Wegnahme der Computer inkl. Backups wegen Verdachts auf Besitz von oder gar Handel mit Kinderpornografie oder Wohnung abgebrannt mit Verlust von Rechner und Backups? Ich gebe zu bedenken, dass viele Vorgesetzte, Freunde und Partner der Erfahrung (der oben genannten Betroffenen) nach dazu neigen, dem (angeblichen) Kinderporno-Besitzer etwas unfreundlicher zu begegnen, als einem Brandopfer. Ferner gebe ich zu bedenken, dass auf dem Computer (und den Backups) bei manchen Menschen so gut wie alle persönlichen und privaten (im Sinne von Privatsphäre) "Sachen" von Wert gespeichert sind (Musik, Fotos, Videos, Tagebücher) und es sich eben nicht um etwas rein materielles und ersetzbares wie einen Fernseher oder einen Toaster handelt.

P.P.S. was spricht eigentlich dagegen, statt die Rechner mitzunehmen, in Gottes Namen einfach eine Kopie der Platte zu machen? Das ist schon ein genügend krasser Eingriff in die Privatsphäre, aber immerhin ist der Mist danach nicht futsch. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, überhaupt die ganzen Rechner mitzunehmen? Man nimmt ja auch nicht die Aktenschränke und andere Möbel mit, sondern nur die Akten darin. Dass die Polizei keine Kapazitäten in Form von mobilen Experten für so viel Aufwand hat, halte ich für wenig stichhaltig, denn dass kann nun wirklich nicht zu Lasten der betroffenen gehen. Was ist mit dem mildest möglichen Mittel?

Nachtrag 05.01.2009: Böse böse dieses Chatzitat.

Nachtrag 17.01.2009: Auf dem 25. Chaos Communication Congress gab es einen sehr sehr sehr sehenswerten Vortrag zu genau diesem Thema: Das Grundrecht auf digitale Intimsphäre (Videodatei, Torrent davon) und im Küchenradio gibt es noch eine einstündige Nachlese des Vortrags, ebenfalls sehr sehr hörenswert.


Selbstständig, die BWA und die Vermieter

10 09 2008

Wenn man auf Wohnungssuche ist und wie ich selbstständig, hat man ein gemeines Problem: Vermieter gucken sich die letzten drei betriebswirtschaftlichen Abrechnungen vom Steuerberater an und entscheiden danach, ob man solvent genug ist oder nicht. Das wäre an sich kein Problem, meine BWAs der letzten drei Monate sehen im Vergleich zu Festangestellten recht gut aus. Allerdings habe ich nun ein Optimierungsproblem, das dadurch zustande kommt, dass ich für eine Steuerersparnis meinen Gewinn durch Investitionen wie etwa Bürostühle möglichst gering halten möchte, die Vermieter aber einen möglichst hohen Gewinn dort sehen wollen. Was mache ich nun?

Ich werde wohl die Investition in einen guten Bürostuhl in Höhe einer Monatswarmmiete einer angestrebten Wohnung nach hinten schieben, bis wir eine Wohnung gefunden haben. Dämlicher Grund, aber man kann von Vermietern nicht erwarten, dass sie eine BWA korrekt interpretieren und sich solche Investitionen herausdenken.

Heute haben wir übrigens eine sehr schöne Wohnung besichtigt, die würden wir sofort nehmen. Die kostet zwar genau so viel wie die Wohnung im Les Halles 2.0 und hat weder Geothermie-Fußbodenheizung noch Aufzug noch eine so hammergeile Loggia, aber ist dafür fast 20m² größer und direkt am Park gelegen. Ein guter Tausch denke ich mal. Bekommen werden wir die aber trotzdem nicht, bestimmt muss wieder unter zehn Bewerbern gelost werden, sofern da wirklich gelost wird und nicht andere Entscheidungsgründe zum Tragen kommen.

P.S. Ich frage mich übrigens immer noch, ob wir die Wohnung im Les Halles 2.0 bekommen hätten, wenn ich die sehr satte BWA vom Juli statt der nur soliden BWA vom Juni eingereicht hätte. Und ich frage mich, ob wir dann nicht in einer winzigen, aber teuren Wohnung in einer total versnobbten Wohnanlage mit Baustelle vor der Tür gelandet wären.


Schäuble! Wegtreten!

04 08 2008

Falls wer Interesse hat, sei kurz auf folgende Petition hingewiesen, die ich gerade gezeichnet habe:
Banner: Schaeuble! Wegtreten!

Aber tatsächlich stellt sich hier die Frage: Wer würde stattdessen kommen und wäre das ein Schritt nach vorne?

Nachtrag 08.08.08: Man wies mich darauf hin, dass man das wegtreten im Fall Schäuble durchaus auch in politisch wenig korrekter Weise verstehen kann. Ich tue das nicht, nur um das mal klar zu gestellt zu haben. Ich sehe da in erster Linie eine Petition mit plakativem Titel.


Der Online-Jugendschutz in Deutschland geht zu weit

02 05 2008

Schon lange verfolge ich die rechtliche Debatte zum Online-Jugendschutz in Deutschland. In meiner Thesis bin ich damit ebenfalls in Kontakt gekommen, konnte mich aber dank der abstrakten wissenschaftlichen Betrachtung aus praktischen Problematiken weitgehend heraushalten. Jetzt lese ich gerade einen interessanten Artikel zum Thema und habe unabhängig davon gestern ein berufliches Gespräch zum Thema geführt. Also muss ich mal meine Gedanken dazu niederschreiben. Worum geht es eigentlich?

In Deutschland sind die Anforderungen an eine Altersverifikation bei Online-Erotik-Angeboten recht hoch. Es reicht laut BGH nicht, die Personalausweisnummer abzufragen, aus der sich das Geburtsdatum einer Person ergibt. Das leuchtet an sich ein, denn gültige Personalausweisnummern lassen sich leicht generieren und im Zweifel ist es einem Jugendlichen problemlos möglich, irgendwo an eine existierende Nummer zu gelangen und diese zu nutzen, ohne dass dies je auffällt (anders als etwa bei Kreditkartendaten Dritter). Dagegen legt das in diesem Gerichtsverfahren beklagte Unternehmen nun Verfassungsbeschwerde ein. Das Problem liegt nämlich an anderer Stelle:

Egal, wie gut deutsche (Bezahl-)Angebote gegen den Zugriff von Jugendlichen geschützt sind, das Web ist voll von frei verfügbarer Pornografie. Als bei uns im Hause 1997 das Internet einzog, war das eine Offenbarung für mich. Nicht mehr verschämt in Altpapier-Containern herumwühlen (was übrigens stets erfolglos blieb), sondern so viel Porn, wie man nur möchte direkt an den Fingerspitzen. Gelobt sei die neue Technik. Da war ich 15. Und seinerzeit wäre mir nicht im Geringsten der Gedanke gekommen, auf Deutschen Bezahlseiten mit fremden Kreditkarten (oder sonstwie) für Pornografie zu bezahlen. Das Problem der Altersverifikation stellt sich also gar nicht für heutige Teenager. Warum sollte man eine Bezahlseite mit Papas Kreditkartendaten bescheißen (was früher oder später auffliegt!), um sich den Zugang zu Pornografie zu erschleichen, wenn man einfach jederzeit ausländische Angebote kostenlos, auf jeden Fall aber ohne lästige Altersverifikation nutzen kann?

Nebenbei stellt sich mir die Frage, ob Jugendliche wirklich vor Pornografie derart aktiv geschützt werden müssen. Ich habe, seit ich mich dafür interessiere, solche Zugangsverbote immer als großes Ärgernis empfunden. Offenbar war ich reif genug dafür, denn ich bin ja trotzdem dran gekommen und hatte nie ein Problem damit. Im Gegenteil…

In meinen Augen reicht eine Bezahlung mit Kreditkarte vollkommen aus, um nachzuweisen, dass man in der Lage ist, mit Pornografie umzugehen. Minderjährige bekommen meines Wissens nach keine eigenen Kreditkarten und wer fremde Karten nutzt, fliegt entweder auf oder tut dies mit Wissen des Besitzers der Karte, der dann für die Zugänglichmachung verantwortlich ist. Dass bei deutschen Angeboten viel höhere Anforderungen an den Jugendschutz gelten, als im Rest der Welt, ist in meinen Augen eine klare Inländerdiskriminierung. Es sorgt nur dafür, dass betreffende Anbieter ihren Firmensitz und ihre Server ins Ausland verlegen müssen (und dies auch tun), um wettbewerblich gleichgestellt zu sein. Wem ist nun geholfen? Der einzige, der einen Vorteil daraus zieht, ist der fremde Staat, der letztendlich die Steuern dieser Anbieter einsackt. Alle anderen haben überhaupt nichts gewonnen: Die Bilder sind genau so gut oder schlecht geschützt, wie alle anderen auch und niemand muss überzogene Altersverifikationssysteme nutzen. Lediglich diejenigen, die – aus welchem Grund auch immer – hier geblieben sind oder sich mit ihrem Deutschsprachigen Angebot den Deutschen Gesetzen verpflichtet fühlen, müssen die erheblichen Wettbewerbsnachteile eines der sicheren Systeme (hohe Kosten, geringe Verbreitung, keine Sofort-Nutzbarkeit und/oder nicht zuletzt gerade im Erotikgeschäft die mangelnde Anonymität) in Kauf nehmen.

Ich kann nur hoffen, dass der praktisch weitgehend unbrauchbare deutsche Sonderweg im Jugendschutz irgendwann aufgegeben wird. Man kann als Minderjähriger, wenn man reif genug aussieht, ohne viele Probleme Pornokinos besuchen (nur stichprobenartige Prüfungen), kann sich in Sexshops rumtreiben (ebenfalls nur stichprobenartige Kontrollen) und auch sonst recht unproblematisch seiner sexuellen Selbstbestimmung nachgehen. Das ist meines Erachtens auch gut so: Klar ist es in den Augen der meisten Eltern eine gute und ehrbare Idee, unbedarfte Jugendliche vor der bösen Sexualität fern zu halten. Aber zur Pubertät gehört nun mal, und das zunehmend früher, eben diese böse Sexualität dazu. Wieso müssen Jugendliche künstlich begrenzt werden? Wie sollen sie sich frei entwickeln können, wenn man ihnen die Realität vorenthält, selbst wenn sie sie aktiv nachfragen? Vor allem angesichts der Tatsache, dass die nötigen Maßnahmen nur zu einem Bruchteil in den Händen des deutschen Gesetzgebers liegt? Es bleibt mir unverständlich und ich bin sehr froh darüber, dass ich zu Jugendzeiten die zahlreichen Schlupflöcher kannte. Oder kennt irgend jemand jemanden, der sich beschweren würde, dass seine zarte Seele zu Jugendzeiten nach Eingabe seiner oder fremder Kreditkartendaten im Internet einfach so mit Pornografie belastet wurde? Weltfremd…

Ich denke sogar, dass die Kennzeichnung mit einem standardisierten Metadatenformat durchaus ausreichen müsste, um dem staatlichen Jugendschutzauftrag (vollstreckt durch die Erziehungsberechtigten) Genüge zu leisten. Schließlich können Eltern dann ganz einfach die bestehenden und dabei zuverlässig funktionierenden Filterlösungen für ihre Kinder aktivieren und sie so ziemlich effektiv vor Pornografie schützen. Das funktioniert im Falle von ICRA sogar mit den meisten ausländischen Pornoangeboten, die zu großen Teilen als solche gekennzeichnet sind. Auch wenn gewiefte Sprösslinge auch diese Filtersoftware leicht umgehen können, schützt diese Maßnahme praktisch immer noch mit Abstand am besten vor der gefährlichen Online-Erotik. Ganz ohne Zutun des deutschen Gesetzgebers.

P.S.: Die Geldkarte leistet übrigens alles, was man sich wünscht und wäre die einfachste Lösung für das ganze Problem, im Gegensatz zum elektronischen Personalausweis sogar inkl. weitgehend anonymer Bezahlung. Allein: Die Verbreitung von Kartenlesern (und bei einigen Banken auch Geldkartenchips) ist derart gering, dass der praktische Einsatz gegen Null tendiert. Schade. Ich würde sie übrigens optional als Sofortzugang zu Erwachsenen-Inhalten anbieten, neben mehreren verschiedenen anderen einschlägigen Methoden natürlich. Das habe ich auch in besagtem beruflichen Gespräch empfohlen, als Alternativlösung zum Betrieb des Erotik-Dienstes im liberalen Ausland. Wirklich krude, dass man deutschen Erotik-Anbietern allen Ernstes empfehlen muss, solche Dienste der gleichen Zielgruppe vom Ausland aus anzubieten.


Morgen gehts an Eingemachte: Beschluss zur Vorratsdatenspeicherung

08 11 2007

Sodenn, morgen fällt der Entschluss für die Vorratsdatenspeicherung. Deswegen die schwarze Demoseite heute in diesem und vielen anderen Blogs. Ich rufe nun alle meine Leser, die sich bisher darum einen Scheiß gekümmert haben, auf diese Zusammenfassung bei heise.de zu lesen. Tut es einfach, dem ist nicht viel hinzuzufügen.

Ich werde mir schon mal eine zweckmäßige Strategie überlegen, wie man möglichst leicht die Datenspeicherung umgehen kann. Dass man sie umgehen kann ist klar, fragt sich nur mit welchem Aufwand…

Nachtrag: Das heute abgeänderte Pagepeel steht meinem aktuellen Blogstyle doch sehr gut oder? Hab ich grad gesehen:

Ein Bild von meinem Blog im aktuellen Zustand
Das aktuelle Pagepeel passt optisch sehr gut zu meinem aktuellen Blog-Style, oder?

Das schlimmste Foto ever von mir

20 10 2007

Iiih, auf der Hochzeit von meinem Bruder lagen an allen Tischen so Wegwerf-Kameras rum, mit denen die Gäste lustige und stimmungsvolle Bilder machen sollten. Als ob nicht heute jeder Hansel seine Digicam dabei hätte... Irgendein Penner hat mit den Dingern wirklich wirklich schlimme Bilder von mir gemacht. Das schlimmste will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Ich sehe aus wie Max Strauß. Normalerweise sehe ich besser aus, wirklich. Zu meiner Ehrenrettung muss ich anbringen, dass ich auf anderen Fotos am gleichen Tag wirklich sweet aussehe: Die Kamera ist schuld! In Wirklichkeit habe ich an dem Tag ausgesehen wie ein junger Adliger mit schelmischen Gedanken ;)

Ich am 07.07.2007, sieht aus wie Max Strauß
Ich als Max Strauß.
Junger Adliger

Callcenter Agent abgeschlossen

30 08 2007

Ich hatte ja eine Weile den Callcenter Agent in meinem Blogroll. Dass dieser seit gerade eben nicht mehr drin steht hat den Grund, dass er seinen ethisch fragwürdigen Job gekündigt hat. Zum Dank für die stets sehr interessanten Einblicke in diese Branche gibt es also nun diesen Eintrag.

Wer mal aus Sicht des Anrufenden erfahren möchte, wie die lästigen Cold-Calls so ablaufen, dem sei die Lektüre des hoffentlich noch lange online lesbaren Blogs dringend empfohlen.


Mario Party 8 gewonnen

05 08 2007

Endlich habe ich mal wieder ein Spiel

Aber gerade eben habe ich eine Partie Mario Party 8 gewonnen und David ist letzter geworden. Das gibt mir wieder Energie für mindestens 10 Siege von ihm bei allen möglichen Spielen, hehe:

Mario Party Ergebnis Thumbnail


Schreibblockade

01 08 2007

Ach du meine Güte! Eigentlich wollte ich die Nacht nutzen, um mal bei meiner Thesis Kapitel 4 so weit zu beschriften, dass ich es die nächsten Tage iterativ überarbeiten kann. Allerdings ist das, was da meine Tastatur verlässt so scheiße, dass ich jetzt lieber aufhöre und ins Bett gehe. Ich schreibe wirklich gerade nur oberflächliche, offensichtliche und hemdsärmelig formulierte Scheiße und selbst das strengt mich massiv an. Schnell weg hier. Andererseits: So werde ich nie fertig.