Mein HD-Dilemma

27 06 2011

Ich habe einen großen Full-HD-Fernseher – der ein nach wie vor unfassbares Schnäppchen bei einer Pro-Markt-Eröffnung war – und einen HTPC mit Windows 7. Wer so ein Setup hat, möchte seine Inhalte auch in HD genießen. Da das gestrige Fußballspiel das erste mal seit Monaten war, dass ich den Fernseher als Fernseher benutzt habe, kommen bei mir 99,5% aller Inhalte aus dem angeschlossenen PC oder der Wii. Dass YouTube in HD trotz und dank 1&1/Telekom-VDSL weitgehend unbrauchbar ist, ist schon mal ein Rückschlag. Das echte Dilemma entsteht aber bei kommerziellen Inhalten wie Filmen und vor allem Serien. Ich habe kein Problem damit, einen angemessenen Preis für solche Inhalte zu bezahlen, genau genommen möchte ich sogar gerne dafür bezahlen. Allein: Es geht nicht. Dass US-Inhalte erst verspätet nach Deutschland kommen ist ein Killerargument, darauf möchte ich aber jetzt gar nicht hinaus.

Ich habe ein ganz anderes Problem: Ich kaufe Serienstaffeln und Filme, selbst wenn sie in preislich akzeptablen Bereichen angeboten werden, nicht mehr, wenn es sich nur um DVDs handelt, denn ich will ja HD haben, wenn ich schon Geld ausgebe. Leider bedeutet HD auch Blu-Ray und Blu-Ray bedeutet für mich: Kaufe und installiere eine unglaublich teure und unglaublich nervige, mit Eigenwerbung überflutete Scheißsoftware, weil deine zurückhaltende Open-Source-Playersoftware kein Blu-Ray abspielen darf(!). Solange dieser Zustand anhält, werde ich eher kein Blu-Ray Laufwerk kaufen und folglich auch keine Blu-Ray-Inhalte. Ein extra Gerät ist auch nicht so recht nach meinem Geschmack.

Nun, wenn weder DVD (gibt besseres) noch Blu-Ray (kann und will ich nicht abspielen) in Frage kommen, bleibt nur noch der digitale Vertrieb. Hulu? Netflix? Gibts in Europa alles nicht. Im iTunes Store kann man die ein oder andere Serie kaufen, aber Apple kommt mir nicht ins Haus und bei unserem Serienkonsum ist das auch nicht realistisch bezahlbar. Und sonst? Hier und da gibt es eine Online-Videothek, die teurer als die Videothek nebenan ist und gleichzeitig nur eine praktisch unbrauchbare Teilmenge der im Umlauf befindlichen Inhalte im Sortiment hat. Nenene, so stelle ich mir das nicht vor, wenn ich schon Geld für Inhalte her gebe, die üblicherweise irgendwann im Free-TV ausgestrahlt werden. Digitaler Vertrieb fällt also auch weitgehend aus, von rühmlichen Ausnahmen wie South Park mal abgesehen.

Es gäbe da eine Lösung, nur hat die einen klitzekleinen Haken: Sie ist nicht legal. Bei Sharehostern wie Rapidshare, netload.in und Konsorten (wechselt gelegentlich) bekommt man für unter 10€ im Monat und etwas Recherchearbeit so ziemlich alle Serien und viele Filme, die das Herz begehrt. In HD und ohne Zwangswerbung/GVU-Warnungen vor dem Film und mit vollen 50MBit/s, die der VDSL-Anschluss so hergibt. So sieht die Realität aus und genau daran muss sich ein legales Angebot messen und an sonst nichts. Alternativ kann man auch ein Blu-Ray Laufwerk kaufen, sich die Inhalte halblegal rippen uns dann in befreiter Form im Player der Wahl ansehen und auf dem NAS lagern. Aber das wäre wirklich wirklich wirklich bescheuert, bei aller Liebe zum Bezahlen von Medieninhalten. 79€ für AnyDVD lösen das Problem zwar technisch und sorgen für einen schmerzfreien Wokflow, legal ist das aber immer noch nicht, dafür immerhin ethisch vertretbar.

Aber ich will nicht nur meckern, was hätte ich also gerne?

  • Für absolut maximal 20€, lieber für 10€ im Monat hätte ich gerne eine Flatrate für Serien, Dokus und vielleicht auch Filme.
  • Ich muss die nicht alle besitzen, ein zuverlässiges Streaming in HD (720p ohne Bildstörungen, Hänger und Ruckler) würde mir schon reichen. DRM ist hier zur Durchsetzung des Geschäftsmodells wohl ein notwendiges Übel, steht aber technisch einer möglichst breiten Nutzerbasis entgegen. Windows-PC und Mac sollten aber mindestens unterstützt werden.
  • Alternativ möchte ich die Inhalte für einen geringen Aufpreis auch ohne irgendwelche Abspielverhinderungs-Fesseln ganz erwerben und lokal archivieren können.
  • Die Auswahl muss(!) weitgehend komplett sein. Ich möchte alles, was ich bei Amazon auf DVD/Blu-Ray erwerben kann, auch dort finden. Wenn einzelne Vertriebe ausnahmsweise nicht an der Flatrate teilnehmen wollen, dann sollten deren Inhalte wenigstens einzeln erwerbbar sein oder zumindest als letzte Fallback-Lösung mit einem Link auf einen Shop für die Bestellung einer physischen DVD/Blu-Ray versehen werden. Dem Nutzer eine Recherche in verschiedenen Shops zuzumuten ist nicht drin. Ham wer nich weil Vertrieb nicht will, gibts aber hier und hier als DVD und Blu-Ray ist eine okaye Ansage, ebenfalls Komische Rechtesituation, darf die öffentlich-rechtliche Anstalt trotz DVD-Veröffentlichung nur in ihrer eigenen Mediathek zeigen [LINK]. Die Zeit von exklusiven Inhalten ist aber eigentlich sowieso vorbei.
  • Wenn eine neue Serienfolge in den USA im Fernsehen gelaufen ist, muss sie spätestens eine Woche später, besser sofort oder gar (ggf. gegen Aufpreis) vorab auch in Deutschland abrufbar sein. Wer es synchronisiert haben will, muss natürlich trotzdem noch warten, sollte dann aber auch beide Sprachen bekommen. Gleiches gilt für Filme und DVD-Veröffentlichung. Wenn Sender am System nicht teilnehmen wollen, müssen die Inhalte aber spätestens zur Veröffentlichung der DVD verfügbar sein.

Das ist alles so nicht durchsetzbar, aber mir als Konsumenten ist die komplizierte Rechtslage wirklich schlicht und einfach vollkommen egal. Ich will meine Inhalte haben und ich möchte dafür bezahlen. Wenn es kein attraktives Angebot gibt, dann streiche ich zuallererst die Legalität, wenn es nur daran scheitert. Und ernsthaft schlechtes Gewissen gibt es diesbezüglich erst, wenn ich dabei ein ernsthaftes Angebot links liegen lassen muss. Ein kleiner Blick auf die Musikindustrie zeigt das ganz gut: Ich sauge erst mal unverbindlich bzw. höre bei YouTube und wenn es mir dann gefällt, kaufe ich die MP3s; wenn nicht, wird das Gesaugte wieder gelöscht. Hilfsweise kaufe ich Serienstaffeln auf DVD oder Blu-Ray und stelle sie mir zur Gewissensberuhigung unausgepackt in den Schrank. Reichlich absurd, aber pragmatisch.

Insgesamt: Offenbar ist das alles mein Problem, ein Hardware-Blu-Ray-Player für 70€ würde ohne Generve Blu-Rays abspielen, alle wären glücklich. Allein: Ein extra Gerät nur weil die Contentmafia doof ist? Nö. Die Auswahl an HD-Inhalten ist zudem erschreckend gering, zumindest in Deutschland. Einige Serien, die ich bereits in HD gesehen habe, bekommt man hier nur auf DVD. Ein qualitativer Rückschritt plus nicht zu knapp Geld hergeben allein um der Legalität willen? Irgendwie auch nicht so recht. Und wir wollen nicht vergessen, dass fast alle Serien im Free-TV laufen und zum Hohn die DVDs erst lange nach Ausstrahlung der aktuellen Folgen erscheinen. Eher was für Lieblingsserien wie Big Bang Theory oder Coupling oder Friends oder was auch immer man so fantastisch findet, dass man es mehrmals sehen möchte. Reality Check: Man muss schon wirklich ein Liebhaber sein, wenn man sich eine Serie aktuell in HD aus den USA mangels legaler Alternative "beschafft" hat, um dann später irgendwann noch mal reichlich Geld für eine ggf. schlechtere Qualität hinterher zu werfen, weil man das dann doch irgendwie legalisieren möchte. Das wird kein Massengeschäft, postuliere ich mal.

P.S. Ach ja, ein effektives Austrocknen der illegalen Quellen würde bei mir dafür sorgen, dass ich mein Geld und meine Freizeit anderswo investiere. So lebenswichtig ist mir das alles nicht, dass ich dafür teils absurde Umwege in Kauf nehmen würde. Und zurück zu DVDs will ich auch nicht, seit ich am HD-Apfel genascht habe. Zu DVD-Zeiten war ja irgendwie noch alles in Ordnung. Zumindest eine Zwischenlösung wäre ja, dass ich Blu-Rays legal und ohne Gefrickel mit dem Player meiner Wahl (VLC, Media Player Classic, Windows Media Player) abspielen kann.


Aufregung über den Amazon Cyber Monday

30 11 2010

Gestern war bei Amazon der Cyber Monday, dabei wurden den ganzen Tag über insgesamt 30 Produkte zu unfassbar niedrigen Preisen angeboten. Nun brodelt der Volkeszorn und das ganze scheint Amazon heftig auf die Füße zu fallen. Doch warum eigentlich?

Kommen wir zuerst zu Amazons Fehlverhalten. Ich selbst habe (wie offenbar sehr viele andere) in dem Moment auf den Kaufen-Button geklickt, als er pünktlich zur vollen Stunde erschien und bin trotzdem leer ausgegangen. Dabei fiel auf, dass direkt nach meinem Klick ein AJAX-Request abgeschickt wurde, der anfangs immer mit einer 503er Fehlermeldung beantwortet wurde. Während unter dem Produkt für bis zu einer halben Stunde "Angebotsstatus wird geprüft" stand, wurde dieser AJAX-Request ca. alle 30 Sekunden wiederholt und enthielt (wenn er erfolgreich war) unter anderem jeweils den Verfügbarkeitsstatus des jeweiligen Produktes. Dort habe ich zwischenzeitlich bei mehreren Produkten einen Verkaufsstatus von um die 70% gesehen, bekommen habe das Produkt trotzdem nicht. Scheinbar war gar nicht das schnelle Klicken entscheidend, sondern, dass man einen Klick gemacht hat, der zufällig nicht gerade mit einem Überlastungsfehler beantwortet wurde. Warum nach meinem Klick 70% gemeldet bekommen habe, aber trotzdem leer ausgegangen bin, ist dann natürlich eine spannende Frage. Das ist aber gar das Problem, denn dass bei diesen Preisen Amazon nicht unerheblich draufzahlt, ist offensichtlich. Es ist also durchaus verständlich, dass Amazon da nicht größere Mengen von raus haut.

Was man Amazon aber sehr wohl vorwerfen kann, ist die mangelde Transparenz. Dass es sich hier um ein Lockvogelangebot handelt, hätte klar kommuniziert werden müssen. Hätte Amazon klar gesagt, dass es nur ein Kontingent von 10 oder 50 oder wieviel auch immer vom jeweiligen Produkt gibt, wäre jedem klar gewesen, dass es sich hier um ein reines Glücksspiel handelt. Tatsächlich aber wurde der Eindruck eines zwar bahnbrechend billigen, aber eben doch konventionellen Schnäppchenangebotes erweckt. Und für Schnäppchenangebote gelten in Deutschland strenge wettbewerbsrechtliche Regelungen, was die Verfügbarkeit der Angebote angeht. Media Markt, Saturn und Konsorten haben schon das ein oder andere gerichtliche Scharmützel in eben diesem Problemfeld geführt und eins ist klar: Lockvogelangebote, die nur einen nicht signifikanten Anteil der interessierten Kunden bedienen können, sind einfach nicht drin. Ich bin gespannt, ob jemand Amazon da rechtlich ans Bein pinkeln mag, aber verdient hätten sie es allemal.

Doch nun zu den wütenden Schnäppchenjägern. Es widert mich einfach an, wie mimosenhaft immer herumgeheult wird, wenn man bei einem Superschnäppchen mal leer ausgeht. Die Anspruchsdenke, die dahinter steckt, ist einfach peinlich. Es scheint so, als ob sich jeder Hinz und Kunz bereits in Besitz der günstigen Ware sieht, sobald der Preis bekannt ist. Auch wenn man Amazon mangelnde Transparenz vorwerfen kann und ein ordentlicher Frust durchaus verständlich ist, ist Captain Obvious hier einfach nicht zu übersehen: Bei 222€ für ein Motorola Defy (statt 310€ nächstbilligstem Preis bei Geizhals) und 180€ für eine Playstation 3 (statt sonst 300€) muss jedem sonnenklar sein, dass Amazon da ordentlich draufzahlt und nur sehr geringe Stückzahlen von anbieten kann. Man hätte bei der riesigen medialen Aufmerksamkeit um den Cyber Monday wahrscheinlich auch einfach Lotto spielen können. Man versucht es also mal, rechtet aber sowieso damit, leer auszugehen. Kein Grund, sich riesig aufzuregen, aber diese Schnäppchenjägermentalität schaltet offenbar die Vernunft aus.

Um das zusammenzufassen: Amazon hat sich den Shitstorm zwar redlich verdient (das hätte denen auch vorher klar sein müssen) und sollte durchaus auch angemessenen rechtlichen Ärger bekommen, aber den peinlich übertriebenen Schnäppchenjäger-Volkeszorn legitimiert das einfach nicht. Seinen Frust mitteilen, klar, aber öffentliche Boykottankündigungen sind an Peinlichkeit kaum noch zu toppen. Noch besser sind nur noch die Leute, die den betroffenen Produkten deswegen eine schlechte Bewertung geben. Als ob die Produkte da etwas für könnten.

JMStV, Atommüllprobleme, S21, diesen Wursttypen ist das alles egal. Aber wenn sie mal ein Schnäppchen nicht bekommen oder 1¢/kWh mehr für ihren Strom ausgeben sollen, ist die Aufregung groß. Was mich daran so stört, ist dieser kleingeistige Egoismus. Um mal auf Amazon zurückzukommen: Leute, die sich über entgangene Schnäppchen echauffiert haben, wählten auch CDU. Oder so, ihr wisst hoffentlich, was ich sagen will.


Über das Maskieren von Kontonummern

25 11 2010

Es hat sicher jeder schon mal irgendwo gesehen: Während eines Bestellvorgangs gibt man seine Kontodaten an und bekommt die im späteren Verlauf oder auf Rechnungen noch einmal angezeigt. Dabei wird die Kontonummer fast immer teilweise verschleiert. Ich frage mich schon immer, wieso das gemacht wird. Gibt es da eine Vorschrift? Kontonummern gehören für mich nicht zu den sonderlich sensiblen Informationen, sie gehören zum Beispiel zwingend im Klartext auf meine Rechnungen. Das ist nun aber gar nicht das Problem.

Lästig wird das ganze, wenn man mehrere Konten bei einer Bank hat. Ich würde mal davon ausgehen, dass in dem Fall die meisten Leute Konten haben, die sich nur in den letzten Stellen unterscheiden. Sind nun aber von der Kontonummer nur die ersten paar Stellen zu sehen und der Rest mit Sternchen maskiert, weiß kann man nicht erkennen, von welchem Konto denn nun abgebucht werden soll. Also beim Maskieren von Kontonummern aufpassen und die hinteren drei oder vier Ziffern in Ruhe lassen. Wird leider viel zu häufig anders herum gemacht.

Weiß zufällig jemand, ob es eine zwingende (gesetzliche) Grundlage für das Maskieren von Kontonummern in Verträgen und auf Rechnungen gibt? Falls nicht, warum wird es dann überall gemacht? Weil man das halt so macht ist jedenfalls kein guter Grund. Ich vermute ja, dass das dem Kunden irgendein warmes Gefühl der Sicherheit geben soll, dass der Anbieter nicht leichtfertig mit seinen Kontodaten umgeht. Wie auch immer, mich nervt das jedenfalls sehr.


Fliegender Gerichtsstand

12 05 2010

Beim Vortrag von Udo Vetter auf der re:publica kam die Sprache auf den fliegenden Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten mit Internetbezug. Websites sind auch in Hamburg abrufbar, deswegen kann der "Angreifer" die berühmte Pressekammer des OLG Hamburg anrufen, um eine Entscheidung in seinem Sinne zu bewirken. Davon abgesehen, dass sich auch diese Pressekammer nicht auf Dauer so vehement vor der Realität verstecken kann, kam mir eine verwegene Idee für eine kleine Demonstration. Man könnte doch über Geo-Targeting dafür sorgen, dass seine Seite nicht (ohne Tricks) aus Hamburg und Umland abrufbar ist, mithin also die Zuständigkeit der Hamburger Pressekammer vermeiden. Sicher kann man das umgehen, aber die Frage ist, ob eine aktive Umgehung einer solchen Sperre die Nichtzuständigkeit heilen kann. Das wäre doch mal interessant herauszufinden und pressewirksam wäre es allemal. Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn ein bemerkbarer Teil an Blogs, Foren und sonstigen gefährdeten Angeboten nicht mehr in Hamburg abrufbar wäre. Für die Hamburger Internetnutzer wäre das nicht schön, soviel ist klar. Und fair ist es auch nicht, die falschen zu bestrafen. Aber als Aktion, um die kaputte Pressekammer und ihre bemerkenswerten Entscheidungen in eine größere Öffentlichkeit zu ziehen, wäre das vielleicht sogar wirksam; egal, ob das vorrangige Ziel erreicht wird, oder nicht.

Im Grunde müsste man es echt mal drauf ankommen lassen. Zumindest, wenn man bereits abgemahnt wurde und nicht reagiert, könnte man schnell noch Hamburg rauswerfen und dann vor Gericht die Zuständigkeit der Pressekammer in Hamburg ablehnen. Probieren kann man es ja mal.

So oder so, es ist eine Schande für das deutsche Rechtssystem, dass sich ein Angreifer ein Gericht seiner Wahl aussuchen kann; dass zudem dieses Gericht nicht davon abgehalten werden kann, immer und immer wieder fragwürdige – und von höherer Instanz immer wieder korrigierte – Entscheidungen im Sinne der Angreifer zu treffen, macht diesen Zustand im Grunde unhaltbar. Was spricht dagegen, auch für internetbezogene Klagen als Gerichtsstand den Wohnort des Angreifers oder, noch naheliegender, den des Angegriffenen vorzuschreiben? Eine Parteien wird wohl einen Sitz in Deutschland haben.