Jogblog aktuell 13.03.2007

13 03 2007

Die Wolfsschlucht ist nicht ganz so spektakulär, wie sie von oben aussieht und außerdem bemerkenswert kurz. Naja, immerhin bin ich mal durch gelaufen. Außerdem bin ich heute die Dreherstr. bis nach oben gelaufen und dann links in diese nette Siedlung (Unter den Eichen und Pfeifferstr.). man kommt dann wieder an der Brücke aus und es ist fast exakt genau so weit, wie hinter der Waldorfschule entlang und bei Cosmo Sport den Berg rauf. Echt komisch. Wieder mal ziemlich genau 10km in 1:20h. Es wird übrigens schon ganz schön warm.


Jogblog aktuell 10.03.2007

10 03 2007

So, trotz leichtem Wolf und Muskelkater vom Donnerstag war ich noch mal laufen: 13km in 1:40h. Jetzt ist der Muskelkater schlimmer und der Wolf auch. Die Strecke vom Staufenplatz nach Hause sind zwar nur 1,8km, aber ich hasse den Weg. Deswegen bin ich heute mal nicht den Bismarckweg runter zum Staufenplatz, sondern zurück zur Brücke und den Hinweg wieder zurück. Irgendwann werde ich mal die Wolfsschlucht runter laufen. Wirklich spektakuläre Schlucht: Steil, eng und gewunden. Jedes mal, wenn ich daran vorbei laufe denke ich nur: Coole Schlucht.


Jogblog aktuell 08.03.2007

08 03 2007

So, ich habe beschlossen, dass der Winter nun vorbei ist. Dies habe ich mit einem kleinen 10km-Lauf auf meiner Hausstrecke zum Einstieg gefeiert. Da ich 1:20h gebraucht habe, habe ich das gute Gefühl, dass die 2 Monate Faulheit mir nicht all zu sehr geschadet haben. Glück gehabt.


Jogblog aktuell 12.01.2007

13 01 2007

Hey, nach ewig langer Zeit war ich gestern mal wieder laufen. Irgendwie war der Dezember erst zu stressig, dass ich bei Tageslicht hätte laufen können. Später kam Dauerregen und Netz dazwischen. Jetzt gehts wieder los bei mir: Zum Einstieg meine aktuelle Lieblingsstrecke mit 10km in 1:20h (Dreherstr. rauf, hoch auf den Hardter Höhenweg, zum Trotzkopf und über den Staufenplatz wieder zurück). Schaffe ich noch immer ohne größere Anstrengungen. Gut so.


Jogblog aktuell 01.12.2006

01 12 2006

Kurznotiz heute: 20km (zweimal Berg rauf) in 2:45. Jetzt bin ich total, aber wirklich total, kaputt. Und mächtig stolz.

Ach ja: Neuer Monat, neues Wiegen: immerhin zwei Kilo runter, es geht voran.


Jogblog aktuell 21.11.2006

21 11 2006

Der ständige Regen nervt. Eigentlich wär ich gesten wieder mit Laufen dran gewesen, aber der Regen hielt mich davon ab. Also musste ich heute. Und natürlich: an der Waldorfschule überraschte mich ein Schauer und machte mich reichlich nass. Lästig, aber wenigstens kurz. Insgesamt 10,3 km in 1:20, die bergigste Strecke hier: Am Hardter Höhenweg, Rennbahnstraße, Grafenberger Höhenweg, Bismarckweg wieder runter.


Jogblog

18 11 2006

So liebe Leute, um mich noch weiter zu motivieren, schreibe ich nun immer nach dem Joggen eine kleine Notiz hier rein. Wo lang, wie lang und wie weit. Einerseits um etwas zu posen ;) und andererseits um mich noch mehr zu zwingen, das durchzuziehen.

Heute 10,5km in 75 Minuten. Es geht voran.

Also kurze Zusammenfassung der letzten sechs Wochen:

Anfang Oktober wurde es kühler und ich war so unfit, dass ich schon vom hochsteigen vom Keller in den zweiten Stock im Zeckenbunker total im Arsch war, wenn es schnell gehen musste. Und dann war da auch dieses lästige Schwitzen und ein Gewicht im knapp dreistelligen Bereich. So gehts nicht weiter und jetzt ist es auch kühl genug für einen erneuten Abnehmlauf, der sich gewaschen hat. Ich hab schon mal 15kg abgenommen in überschaubarer Zeit. Damals bin ich viel gelaufen und hab wenig gegessen und das Leben war sowieso scheiße, also passte alles. Jetzt ist das Leben nicht scheiße und ich bin noch mal fünf Kilo schwerer. Fuck.

Also Aufgabe für den Oktober: Nicht wiegen, alle zwei (spätestens drei!) Tage mindestens ne halbe Stunde laufen, weniger fressen. Aufgabe bis zum Ende des Semesters (Ende Februar): 90kg. Recht realistisch eigentlich.

Den ganzen Oktober bin ich also gelaufen, immer etwas mehr als ne halbe Stunde für etwas mehr als 5km. Hoch zum Staufenplatz, an der Bahn lang bis zur Dreherstr. und über den Flinger Broich zurück. Alternativ zum Zoopark durch die Hans-Sachs-Str., einmal rum und zurück. Gegessen habe ich nicht weniger.

Der November kam und Karin zwang mich auf die Waage. Tada: Nichts! Eher noch etwas zugenommen. Tolle Wurst. Was nun? Analyse: Zu viel Süßkram und Junkfood auf den Gruppenmeetings und Spieletreffen alle Nase lang, aber massiv Fitness aufgebaut. Ich war viel kräftiger, fitter und das Laufen strengte mich kaum mehr an, sondern langweilte mich eher.

Phase zwei. Mein Bruder (der Marathonfreako) zu Anfang meiner Lauferei zu mir: "Ey, du wohnst doch direkt am Grafenberger Wald! Da kannste super laufen!" Ich: "Was? Bisse irre? Das ist erst mal 1,5km weg und bestimmt 50-70 Höhenmeter (schwer zu schätzen) und immer auf und ab. Schon beim Spazieren komme ich da oben (Schöne Aussicht, heißt so, ist so) völlig kaputt an!"

Jetzt dachte ich allerdings anders darüber. Eher so "Mein Mount-Everest"-mäßig. Also genug Hörstoff auffe Ohren und ab zum Staufenplatz (11-15 Minuten). Hinterm Altersheim hoch, fast Schussfahrt, nur nach oben. Oben erst mal fünf Minuten Pause und gequält die Aussicht genießen. Dann den Bismarckweg runter Richtung Hardter Höhenweg (die Brücke mit dem krassen Gitter über der Straßenbahn), total verlaufen und am Ende trotzdem gefunden: 10km, viel rauf und runter, 90 Minuten, aber total geil. Echt, ich hab mich total geil gefühlt. Abends im Bett dachte ich nur: "Übermorgen gehts wieder da rauf".

Seit Anfang November laufe ich also oft um die 10km da oben im Wald rum. Wenn man den Bismarckweg rauf läuft, strengt das auch nicht so geisteskrank an.

Zwischenfazit nach sechs Wochen: Geichtsmäßig Nullsummenspiel, fit wie noch nie (naja fast), süchtig und irgendwie zufrieden. Jetzt muss nur noch das Gewicht mal runter gehen. Heute ist Pommesparty … irgendwie schlechte Bedingungen, ich weiß. Da inne "Berge" rumrennen macht total selbstzufrieden.

Tipps zum nachmachen:

  • Wenn man nach zehn Minuten schlapp macht: Langsamer. Wenns dann immer noch nicht klappt: Noch langsamer. Auch wenn es irgendwann peinlich langsam wird und man von Rentnern mit Rollator überholt wird. Die Geschwindigkeit kommt nach ein paar Sessions von alleine wieder, wenn man es eisern durchzieht.
  • Gute Musik oder Hörbücher/Hörspiele/Comedy mitnehmen (gaaanz wichtig).
  • Sich was vornehmen, worauf man stolz sein kann.
  • Berg rauf am Anfang macht besonders stolz, danach wirds dann lächerlich leicht, egal wie weit (naja fast).
  • Berg rauf am Ende macht total kaputt aber noch stolzer, wenn man es geschafft hat, vorher psychologisch aber nicht so angenehm.
  • Berg rauf am Anfang und am Ende ist der Gipfel, aber nichts für jeden Tag.
  • Wenn man sich fit fühlt mehr laufen, wenn man nicht fit ist, trotzdem laufen gehen, aber weniger. Mal nur die Hälfte laufen ist keine Schande.
  • Gute Laufschuhe sind Gold wert. Die Beratung bei Runners Point war erstklassig und hat mir drei Schuhe für meinen Körpertyp rausgesucht (Parameter sind: Videoanalyse auf dem Laufband, Sohlenscan, häufigster Untergrund, Eigengewicht). 100€ muss man schon rechnen.