Mein HD-Dilemma

27 06 2011

Ich habe einen großen Full-HD-Fernseher – der ein nach wie vor unfassbares Schnäppchen bei einer Pro-Markt-Eröffnung war – und einen HTPC mit Windows 7. Wer so ein Setup hat, möchte seine Inhalte auch in HD genießen. Da das gestrige Fußballspiel das erste mal seit Monaten war, dass ich den Fernseher als Fernseher benutzt habe, kommen bei mir 99,5% aller Inhalte aus dem angeschlossenen PC oder der Wii. Dass YouTube in HD trotz und dank 1&1/Telekom-VDSL weitgehend unbrauchbar ist, ist schon mal ein Rückschlag. Das echte Dilemma entsteht aber bei kommerziellen Inhalten wie Filmen und vor allem Serien. Ich habe kein Problem damit, einen angemessenen Preis für solche Inhalte zu bezahlen, genau genommen möchte ich sogar gerne dafür bezahlen. Allein: Es geht nicht. Dass US-Inhalte erst verspätet nach Deutschland kommen ist ein Killerargument, darauf möchte ich aber jetzt gar nicht hinaus.

Ich habe ein ganz anderes Problem: Ich kaufe Serienstaffeln und Filme, selbst wenn sie in preislich akzeptablen Bereichen angeboten werden, nicht mehr, wenn es sich nur um DVDs handelt, denn ich will ja HD haben, wenn ich schon Geld ausgebe. Leider bedeutet HD auch Blu-Ray und Blu-Ray bedeutet für mich: Kaufe und installiere eine unglaublich teure und unglaublich nervige, mit Eigenwerbung überflutete Scheißsoftware, weil deine zurückhaltende Open-Source-Playersoftware kein Blu-Ray abspielen darf(!). Solange dieser Zustand anhält, werde ich eher kein Blu-Ray Laufwerk kaufen und folglich auch keine Blu-Ray-Inhalte. Ein extra Gerät ist auch nicht so recht nach meinem Geschmack.

Nun, wenn weder DVD (gibt besseres) noch Blu-Ray (kann und will ich nicht abspielen) in Frage kommen, bleibt nur noch der digitale Vertrieb. Hulu? Netflix? Gibts in Europa alles nicht. Im iTunes Store kann man die ein oder andere Serie kaufen, aber Apple kommt mir nicht ins Haus und bei unserem Serienkonsum ist das auch nicht realistisch bezahlbar. Und sonst? Hier und da gibt es eine Online-Videothek, die teurer als die Videothek nebenan ist und gleichzeitig nur eine praktisch unbrauchbare Teilmenge der im Umlauf befindlichen Inhalte im Sortiment hat. Nenene, so stelle ich mir das nicht vor, wenn ich schon Geld für Inhalte her gebe, die üblicherweise irgendwann im Free-TV ausgestrahlt werden. Digitaler Vertrieb fällt also auch weitgehend aus, von rühmlichen Ausnahmen wie South Park mal abgesehen.

Es gäbe da eine Lösung, nur hat die einen klitzekleinen Haken: Sie ist nicht legal. Bei Sharehostern wie Rapidshare, netload.in und Konsorten (wechselt gelegentlich) bekommt man für unter 10€ im Monat und etwas Recherchearbeit so ziemlich alle Serien und viele Filme, die das Herz begehrt. In HD und ohne Zwangswerbung/GVU-Warnungen vor dem Film und mit vollen 50MBit/s, die der VDSL-Anschluss so hergibt. So sieht die Realität aus und genau daran muss sich ein legales Angebot messen und an sonst nichts. Alternativ kann man auch ein Blu-Ray Laufwerk kaufen, sich die Inhalte halblegal rippen uns dann in befreiter Form im Player der Wahl ansehen und auf dem NAS lagern. Aber das wäre wirklich wirklich wirklich bescheuert, bei aller Liebe zum Bezahlen von Medieninhalten. 79€ für AnyDVD lösen das Problem zwar technisch und sorgen für einen schmerzfreien Wokflow, legal ist das aber immer noch nicht, dafür immerhin ethisch vertretbar.

Aber ich will nicht nur meckern, was hätte ich also gerne?

  • Für absolut maximal 20€, lieber für 10€ im Monat hätte ich gerne eine Flatrate für Serien, Dokus und vielleicht auch Filme.
  • Ich muss die nicht alle besitzen, ein zuverlässiges Streaming in HD (720p ohne Bildstörungen, Hänger und Ruckler) würde mir schon reichen. DRM ist hier zur Durchsetzung des Geschäftsmodells wohl ein notwendiges Übel, steht aber technisch einer möglichst breiten Nutzerbasis entgegen. Windows-PC und Mac sollten aber mindestens unterstützt werden.
  • Alternativ möchte ich die Inhalte für einen geringen Aufpreis auch ohne irgendwelche Abspielverhinderungs-Fesseln ganz erwerben und lokal archivieren können.
  • Die Auswahl muss(!) weitgehend komplett sein. Ich möchte alles, was ich bei Amazon auf DVD/Blu-Ray erwerben kann, auch dort finden. Wenn einzelne Vertriebe ausnahmsweise nicht an der Flatrate teilnehmen wollen, dann sollten deren Inhalte wenigstens einzeln erwerbbar sein oder zumindest als letzte Fallback-Lösung mit einem Link auf einen Shop für die Bestellung einer physischen DVD/Blu-Ray versehen werden. Dem Nutzer eine Recherche in verschiedenen Shops zuzumuten ist nicht drin. Ham wer nich weil Vertrieb nicht will, gibts aber hier und hier als DVD und Blu-Ray ist eine okaye Ansage, ebenfalls Komische Rechtesituation, darf die öffentlich-rechtliche Anstalt trotz DVD-Veröffentlichung nur in ihrer eigenen Mediathek zeigen [LINK]. Die Zeit von exklusiven Inhalten ist aber eigentlich sowieso vorbei.
  • Wenn eine neue Serienfolge in den USA im Fernsehen gelaufen ist, muss sie spätestens eine Woche später, besser sofort oder gar (ggf. gegen Aufpreis) vorab auch in Deutschland abrufbar sein. Wer es synchronisiert haben will, muss natürlich trotzdem noch warten, sollte dann aber auch beide Sprachen bekommen. Gleiches gilt für Filme und DVD-Veröffentlichung. Wenn Sender am System nicht teilnehmen wollen, müssen die Inhalte aber spätestens zur Veröffentlichung der DVD verfügbar sein.

Das ist alles so nicht durchsetzbar, aber mir als Konsumenten ist die komplizierte Rechtslage wirklich schlicht und einfach vollkommen egal. Ich will meine Inhalte haben und ich möchte dafür bezahlen. Wenn es kein attraktives Angebot gibt, dann streiche ich zuallererst die Legalität, wenn es nur daran scheitert. Und ernsthaft schlechtes Gewissen gibt es diesbezüglich erst, wenn ich dabei ein ernsthaftes Angebot links liegen lassen muss. Ein kleiner Blick auf die Musikindustrie zeigt das ganz gut: Ich sauge erst mal unverbindlich bzw. höre bei YouTube und wenn es mir dann gefällt, kaufe ich die MP3s; wenn nicht, wird das Gesaugte wieder gelöscht. Hilfsweise kaufe ich Serienstaffeln auf DVD oder Blu-Ray und stelle sie mir zur Gewissensberuhigung unausgepackt in den Schrank. Reichlich absurd, aber pragmatisch.

Insgesamt: Offenbar ist das alles mein Problem, ein Hardware-Blu-Ray-Player für 70€ würde ohne Generve Blu-Rays abspielen, alle wären glücklich. Allein: Ein extra Gerät nur weil die Contentmafia doof ist? Nö. Die Auswahl an HD-Inhalten ist zudem erschreckend gering, zumindest in Deutschland. Einige Serien, die ich bereits in HD gesehen habe, bekommt man hier nur auf DVD. Ein qualitativer Rückschritt plus nicht zu knapp Geld hergeben allein um der Legalität willen? Irgendwie auch nicht so recht. Und wir wollen nicht vergessen, dass fast alle Serien im Free-TV laufen und zum Hohn die DVDs erst lange nach Ausstrahlung der aktuellen Folgen erscheinen. Eher was für Lieblingsserien wie Big Bang Theory oder Coupling oder Friends oder was auch immer man so fantastisch findet, dass man es mehrmals sehen möchte. Reality Check: Man muss schon wirklich ein Liebhaber sein, wenn man sich eine Serie aktuell in HD aus den USA mangels legaler Alternative "beschafft" hat, um dann später irgendwann noch mal reichlich Geld für eine ggf. schlechtere Qualität hinterher zu werfen, weil man das dann doch irgendwie legalisieren möchte. Das wird kein Massengeschäft, postuliere ich mal.

P.S. Ach ja, ein effektives Austrocknen der illegalen Quellen würde bei mir dafür sorgen, dass ich mein Geld und meine Freizeit anderswo investiere. So lebenswichtig ist mir das alles nicht, dass ich dafür teils absurde Umwege in Kauf nehmen würde. Und zurück zu DVDs will ich auch nicht, seit ich am HD-Apfel genascht habe. Zu DVD-Zeiten war ja irgendwie noch alles in Ordnung. Zumindest eine Zwischenlösung wäre ja, dass ich Blu-Rays legal und ohne Gefrickel mit dem Player meiner Wahl (VLC, Media Player Classic, Windows Media Player) abspielen kann.


DRM: Immer wieder der gleiche Fehler

29 09 2010

Ich möchte mich gerade in das Thema Pedelecs, also Fahrräder mit elektrischer Trittunterstützung, einarbeiten. Dabei bin ich auf ExtraEnergy.org gestoßen, einen Verein, der scheinbar regelmäßig neutrale und ausführliche Tests macht und veröffentlicht. Die Testergebnisse werden in einem eigenen "Pedelec und E-Bike Magazin" veröffentlich, dessen aktuelle Ausgabe satte 25€ (für 200 Seiten) kostet. Etwas viel für meine aktuelle etwas lose Recherche, da kommt mit die 12,50€ kostende E-Book-Ausgabe also sehr entgegen. Um das abzukürzen: Ich habe weder noch gekauft, obwohl mich der Inhalt mehr oder weniger brennend interessiert. Warum? Ich kann mich nicht durchringen, 25€ für etwas auszugeben, das es auch für 12,50€ gibt (was ich bereits nicht ohne finde), vor allem, weil ich in erster Linie am Inhalt interessiert bin. Die elektronische Version wiederum ist klar weniger Wert, immerhin lese ich Magazine meistens unterwegs, jedenfalls nie am Rechner. Das wäre gemessen am halben Preis OK, ich hatte auch schon den Link zu lulu.com angeklickt und wollte das E-Magazin kaufen.

Doch was musste ich da sehen? DRM-Scheiße der übelsten Sorte: PDF für Adobe Digital Editions Format. DRM, immer wieder DRM. Ich kaufe keine mit DRM vor mir geschützten Inhalte. Punkt. DRM ist eine super Sache für die Vermietung von digitalen Gütern, wobei super Sache hier eher notwendiges Übel bedeutet. Kommt es zum Kauf, ist jedwede DRM-Einschränkung jedoch vollkommen inakzeptabel. Das gilt für Musik, das gilt für Filme, das gilt für E-Books. Ich werde nicht extra ein Programm auf meinen Rechner installieren, nur um meine gekauften Inhalte ansehen zu können. Ich werde nicht akzeptieren, dass ich gekaufte Inhalte nicht weitergeben kann, erst recht nicht, wenn ich nicht alleine recherchiere. Ich werde nicht akzeptieren, dass die Nutzbarkeit meiner gekauften Inhalte in der Zukunft ungewiss ist. Ich habe sogar wegen Sicherheitsbedenken nicht mal mehr den Adobe Reader auf dem Rechner und mit Linux hätte ich sowieso verloren.

Also liebe Leute von ExtraEnergy.org, zur Strafe kaufe ich jetzt weder das eine noch das andere. Sollte es eine E-Book-Ausgabe im reinen PDF-Format geben, bin ich dabei. Vielleicht komme ich auch in einer späteren Recherchephase auf die gedruckte Ausgabe zurück. 25€ sind happig, aber möglicherweise für das Gebotene angemessen, immerhin will gute journalistische Arbeit bezahlt sein. Möglicherweise, denn ich weiß nicht mal, ob mich gute journalistische Arbeit erwartet.


Schöne Kurzfassung der indirekten DRM-Effekte

15 10 2008
Danke an Randall Munroe für diese schöne Kurzfassung einer eigentlich simplen Problematik:

XKCD-Comic: "Steal This Comic"

Genau, simple Lösung: Kauft einfach DRM-freie Musik (in den USA bei Amazon, demnächst auch hier, solange muss man etwas suchen oder einfach CDs kaufen). Wal-Mart schaltet seine Lizenzierungsserver jetzt übrigens doch noch nicht ab, so dass man seine in den letzten drei Jahren dort bezahlte Musik noch eine Weile auf andere Geräte umlizenzieren kann und noch nicht mit dem Computer, auf dem sie gespeichert ist, ins Grab schicken muss.


Ich werde diese Schallplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt

09 09 2008

Oh ja, irgendwie hat der Widerstand gegen ärgerlichen Kopierschutz bei Spielen ein gutes Forum gefunden: Die Amazon-Bewertungen. Aktuell fluten tausende genervter Spieler die Amazon-Bewertungen zum Spiel Spore mit 1-Stern-Bewertungen, weil sie sich nicht vom eingesetzten SecuRom Kopierschutz gängeln lassen wollen. Recht so! Das Spiel muss aktiviert werden und das geht genau drei Mal, danach muss man telefonieren und sich rechtfertigen. Die drei Mal sind schnell erreicht, denn eine neue Grafikkarte oder die Nutzung auf verschiedensprachigen Windows-Accounts (auf einem Rechner!) lassen den Zähler gnadenlos herunterzählen. Ein Unding, was man sich da als ehrlicher Käufer gefallen lassen muss, während die Nutzer von illegalen Kopien keine derartigen Probleme haben; es trifft also genau die falschen.

Daraus müsste sich doch was machen lassen. Wie wäre es mit einer Petitionsseite, wo sich jeder einträgt, der ein Spiel wegen eines ärgerlichen DRM-Systems nicht gekauft hat? Und dann trägt sich jeder ein, der ein Spiel nicht kopiert hat wegen eines ärgerlichen Kopierschutzes und noch die, die ein Spiel gekauft haben, weil sie es nicht kopieren könnten, was sie sonst getan hätten. Was ich damit sagen will: Ich bezweifle ganz stark, dass sich Spielepublisher mit sowas einen Gefallen tun, sowohl imagemäßig als auch wirtschaftlich. Nach meiner Erfahrung ist es eine ganz kleine Randerscheinung, dass jemand ein Spiel gekauft hat, weil er am Kopierschutz gescheitert ist. Bei Konsolen ist das was anderes, da funktioniert das ganz gut, aber da nervt der Kopierschutz auch nicht und man muss seine Konsole modifizieren, damit Kopien überhaupt funktionieren.

Ich kann gut verstehen, dass Spielepublisher das Kopieren ihrer Produkte unterbinden wollen, aber muss man dafür seine ehrlichen Kunden verprellen? Ich schlage schon eine Ewigkeit eine solche Aktivierung als Lösung vor, allerdings mit einem feinen Unterschied: Man muss seine Seriennummer eingeben, sonst kann man nicht spielen. Aber: Man muss seine Aktivierung auch wieder zurückziehen können. CounterStrike hat das vor vielen Jahren bereits vorgemacht: Online gespielt wird nur mit einer gültigen Seriennummer, kommt eine solche Nummer zweimal gleichzeitig vor, kommt der zweite Spieler nicht ins Spiel. Ganz einfach und für jeden akzeptabel. Geht es um Offline-Single-Player Spiele, müsste man eine Aktivierung und Deaktivierung basteln, aber das Prinzip bleibt das gleiche: Nur eine Kopie des Spiels kann gleichzeitig genutzt werden, man kann aber so oft die Aktivierung wechseln, wie man will. Valve nutzt so ein System mit dem Namen Steam und es ist eine durchaus akzeptable Lösung, auch wenn man neben dem gewünschten Spiel einen extra Steam-Client installieren muss.

Ach ja, eine weitere Sache muss sichergestellt sein: Die Aktivierungsserver müssen auch in 10 oder 20 Jahren noch erreichbar sein und Aktivierungen gestatten. Oder aber für jedes Spiel wird bei Abschaltung der Aktivierungsserver ein Patch herausgebracht, der den Aktivierungszwang aufhebt. Damit wären alle glücklich.

Also: Lasst jedes Spiel mit diesem doofen Aktivierungszwang im Regal liegen und schreibt eine Amazon-Bewertung, dass ihr das Spiel deswegen nicht gekauft habt. EA muss echten Gegenwind spüren und vor allem etwas mehr bieten als 5 statt 3 Aktivierungen bei Command & Conquer: Alermstufe Rot 3. Spore kommt hier jedenfalls schon mal nicht ins Haus.

Nachtrag 10.09.2008: Amazon hat die zahlreichen negativen Beiträge gelöscht. Das ist ja auch mal ne Reaktion. Meiner Meinung nach ist Amazon auch nicht ganz der richtige Ort für solcherlei Aktionen, zumal die 1-Stern-Bewertungen nicht das Kernprodukt bewerten. Aber gleich alle löschen? Ich schlage vor, einfach durch die Bank zwei Sterne von der Spielbewertung abzuziehen wegen des "Kopierschutzes". Das tut genug weh, aber ist nicht so hirnlos aktionistisch am Sinn der Bewertungsfunktion vorbei.

Das Wort Kopierschutz habe ich übrigens in Anführungszeichen gesetzt, weil es EA offenbar gar nicht nur um das Verhindern von Kopien geht, sondern ebenso um die Unterbindung eines Gebrauchtmarktes: Second-hand sales are a "critical situation". Daher weht also der Wind und das kann man nur erst Recht durchfallen lassen. Lasst Euch nicht verarschen, weder von der Musikindustrie, noch der Film- oder Spieleindustrie.


FSF fasst gute Gründe gegen das iPhone zusammen

14 07 2008

Vorbemerkung: Kauft Euch so viele iPhones wie ihr wollt. Macht von mir aus 10 mal einen Vertrag mit der Telekom oder hackt Euch durch die Welt. Werdet glücklich und lasst Euch dieses Glück nicht ausreden.

Ich habe kein iPhone, das hat verschiedene Gründe. Ich will auch kein iPhone, denn die Firmenpolitik dahinter macht mich krank, was ich aber nie wirklich prägnant in Worte fassen konnte. Das hat die FSF jetzt übernommen. 5 reasons to avoid iPhone 3G:

  • iPhone completely blocks free software. Developers must pay a tax to Apple, who becomes the sole authority over what can and can't be on everyone's phones.
  • iPhone endorses and supports Digital Restrictions Management (DRM) technology.
  • iPhone exposes your whereabouts and provides ways for others to track you without your knowledge.
  • iPhone won't play patent- and DRM-free formats like Ogg Vorbis and Theora.
  • iPhone is not the only option. There are better alternatives on the horizon that respect your freedom, don't spy on you, play free media formats, and let you use free software -- like the FreeRunner.

Ja, da sind (vielleicht) bessere Alternativen am Horizont. Aber momentan ist das iPhone immer noch ziemlich alleine auf der slick-bedienen-Bühne. Was für ein Licht wirft das auf die Handyhersteller, dass erst ein branchenfremder Hersteller kommen muss, um im Vorbeigehen fast alles zu beheben, was an Handys bisher genervt hat? Dass Apple im Gegenzug neue Nervigkeiten mitgebracht hat, die vorher ganz selbstverständlich nicht integraler Bestandteil von Handys waren, ist natürlich schade. Aber dennoch sieht man, dass es noch ein Jahr nach Veröffentlichung des ersten iPhones kein etablierter Handyhersteller geschafft hat, etwas auch nur im Ansatz ebenso gut bedienbares an den Start zu bekommen. Dass Handys schlechter waren als nötig hat einem ja schon lange gedämmert, aber dass die Hersteller offenbar durchweg derart in die falsche Richtung gedacht haben, ist ein Armutszeugnis. Ganz besonders Nokia mit ihrem S60-Mist ist hier zu nennen. Beispiel: Schnappt Euch mal ein aktuelles Nokia-Telefon und surft mit dem eingebauten Browser (ohne Touchscreen natürlich, denn Touchscreens findet Nokia doof). Und dann nehmt ein iPhone zur Hand und macht das gleiche noch mal. Beide Browser nutzen WebKit als Rendering Engine, arbeiten also weitgehend korrekt. Nur ist der eine träge, ruckelig und eine Bedienungs-Zumutung und der andere hangelt sich so leichtfüßig, weich und selbstverständlich durch das Web, dass man sich nur freuen kann. Davon abgesehen, dass die WLAN-Verwaltung bei Nokia ständig und immer mit Fragen präsent ist, statt einfach im Hintergrund zu funktionieren. Was soll das?

Zurück zum Thema. Dass Apple so sehr seine Finger auf dem iPhone hält hat zwei Effekte: Zum einen könnte es sein, dass die Programmqualität dadurch auf einem durchschnittlich höheren Niveau liegt. Möglich, aber nicht zwingend. Zum anderen aber kann Apple so missliebige Programme einfach verbieten, so wie das mit TomTom gerade passiert. TomTom hat angeblich eine Portierung seiner Software für das iPhone bereits in der Schublade, kann diese aber gegen Apples Willen nicht an den Markt bringen. Wenn ich sowas höre, kann ich der FSF nur zustimmen: Finger weg von so einem Sektensystem.

Als Ausnahme kann ein gehacktes iPhone gelten, aber ich für meinen Teil möchte meine Geräte erhobenen Hauptes nutzen können und nicht in die Halblegalität gedrängt werden, um sie so zu nutzen, wie ich das will. Von Garantiefragen mal ganz abgesehen und von der ewigen Bastelei bei Firmwareupdates und dem Damoklesschwert, dass Apple einen Weg findet (und finden möchte!), die Jailbreaks zu verhindern. Irgendwie ist ein gehacktes iPhone so wie verschämt irgendwo Gras kaufen müssen.

Und zum Schluss gebetsmühlenartig ein paar mehr Gründe, warum ich kein iPhone will: Kein Bluetooth-Stereo-Audio-Profil, keine Nutzungsmöglichkeit als UMTS-Modem (warum nur?), weltfremde Tarife und die Zwangsehe mit iTunes. Bitte fragt mich also nicht ständig, warum ich kein iPhone habe, wo ich doch der Typ dafür bin.

P.S. Es ist übrigens bemerkenswert wie Tiermama-gleich einige iPhone Besitzer ihr Baby verteidigen. Damit meine ich nicht ihr konkretes Gerät, sondern das Phänomen iPhone an sich. Schön, wenn die Einschränkungen für jemanden nicht relevant oder relevant genug sind. Aber das ist nun mal kein belastbarer Grund, die Einschränkungen allgemein wegdiskutieren zu können.


Hoffentlich ein letztes mal DRM

27 04 2008

Ich hab schon lange keine Lust mehr. Meine aufklärerische Arbeit (sichselbstwichtigmach) und die Arbeit vieler anderer zum Thema DRM hat ja offensichtlich gefruchtet: Das Thema DRM für Musikdownloads ist weitgehend durch. Spätestens wenn demnächst Amazon auch auf dem deutschen Markt am Start ist, wird DRM-Fesselmusik wie Steine in den virtuellen Regalen liegen. Gut so. Lasst Euch nicht verarschen!

Also kleiner Digest zu aktueller Presse: Die Musikindustrie hat einen offenen Brief an die Kanzlerin veröffentlicht, in dem sie rumheult und fordert, dass die Bundesregierung etwas tut. Ich frage mich, was sie denn noch tun sollen? Reicht Euch die aktuelle für die Konsumenten sehr unangenehme Lage noch nicht? René von Nerdcore hat alles, was dazu zu sagen ist, in eine offene Antwort verpackt. Ja genau. Was können die Konsumenten und die Regierung (die diese irgendwie schon noch vertritt) dafür, dass Euch Euer Geschäftsmodell wegbricht? Wollt ihr noch analog zum Kohlepfennig einen Musikpfennig haben? Das wär ja ne geile Idee! Da löst sich die Grundlage einer ganzen Industrie auf (was bei der Musik so einfach nicht stimmt), und der Staat muss Arbeitsplätze mit hohen Subventionen sichern. Kennt man ja.

Allein: Eure Probleme sind Hausgemacht. Die Kunden haben plötzlich das Zepter in der Hand. Und die Kunden wollen durchaus Musik und sie wollen auch durchaus dafür bezahlen, ehrlich! Die Welt ändert sich. Heult der Lebensmittel-Einzelhandel rum, dass der Trend zu Convenience-Produkten geht und kaum noch jemand einfach nur Mehl kauft oder die Brauereibranche, dass der Bierabsatz ins Bodenlose fällt? Nein, denn man kann sich auch als Industrie durchaus an veränderte Situationen anpassen: Kommt man bei Rewe rein, empfängt einen eine Convenience-Kühltruhe und im Bierregal stapeln sich zig verschiedene Biermixgetränke, denn die sind tierisch en vogue und verkaufen sich blendend.

Und was macht ihr? Statt den Konsumenten schon seit zehn Jahren Musik im bevorzugten MP3-Format zu verkaufen zu Preisen, die nicht über denen von CDs liegen (aus denen man sich übrigens ganz einfach und noch immer legal eigene MP3s machen kann), und zu Konditionen, die denen von Tauschbörsenmusik mindestens ebenbürtig sind. Sprich: Ein Album für 10 Euro ohne Fußfesseln. Im Spiegel-Online steht übrigens dieser Tage ein gut zusammengefasster Abgesang auf DRM: Microsoft lässt Playsforsure-Musik, die Kunden im msn Musicstore gekauft haben, einfach auslaufen. Ab Mitte des Jahres kann man diese Musik nicht mehr auf andere Rechner (etwa seinen eigenen neuen PC) umlizenzieren. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Nicht nur, dass man seine bezahlte Musik überhaupt umlizenzieren muss, wenn man sie auf seinen neuen Rechner kopiert. Nein, das reicht noch nicht: Man stellt diese Möglichkeit einfach ab und nimmt seinen Kunden die bezahlte Musik damit praktisch wieder weg. Nach maximal drei Jahren.

Zur Erinnerung: Selbstgerippte Musik zum gleichen Preis (inkl. CD) und kostenlos aus dem Netz kopierte Musik läuft ohne jedes Haltbarkeitsdatum einfach weiter, man ist also der Gefickte, weil man für Download-Musik bezahlt hat, obwohl man die gleiche Musik auch für lau aus dem Netz hätte ziehen können. Verkerhte Welt. Und dann heulen diese Leute unserer Bundesregierung die Ohren voll.

Mir ist das inzwischen gleichgültig: Ich habe schon lange meine Musikkäufe auf ein Minimum reduziert. Einer Branche, die so scheiße ist, gebe ich echt nur ungern irgendwelche Kohle. Gibt genug bessere Alternativen für mein beschränktes Medienbudget. Überhaupt: Wie vermessen ist das ganze eigentlich? Die Leute versenken ihr Medienbudget inzwischen schlicht woanders und die Musikindustrie will Schutz davor? Wie? Meinen die im ernst, die Leute kaufen wieder mehr Musik, wenn man rechtlich gegen sie vorgeht und das mit harten Bandagen? Ganz offensichtlich schmecken den Leuten die aktuellen Konditionen oder die Inhalte nicht mehr. Was macht man als Geschäftsmann: Man dreht genau daran. Naja, ist ja gut jetzt. Schönen Sonntag noch.


DRM ist sowas von raus

11 01 2008

DRM-Maßnahmen gelten als das größte Verkaufshindernis für Musikdownloads.

Das geht bei mir runter wie Öl und stammt aus einem Abgesang auf DRM im SPON, der deutlichere Worte kaum hätte finden können. Lesenswert. Natürlich schadet DRM mehr als es nützt. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass es der Musikindustrie überhaupt nicht genützt hat. Naja zum Erkenntnisgewinn vielleicht…

Man beachte auch meinen Nachtrag zum letzten Artikel zm Thema DRM.

Eigentlich wollte ich meine schon erwähnte Hausarbeit zum Thema DRM hier veröffentlichen, aber bei einer schnellen Lektüre ist mir aufgefallen, wie schlecht sie im Vergleich zu meiner Thesis ist. Sowas kann ich keinesfalls öffentlich zur Verfügung stellen, ohne mich in Grund und Boden zu schämen. Ich habe eine steile These nach der anderen rausgehauen und Dinge behauptet, die ich nicht näher erklärt und auch nicht belegt habe. Das mag in großen Teilen der Kürze der Arbeit geschuldet sein, aber das ist keine Entschuldigung für wissenschaftliche Unzulänglichkeit; auch nicht, dass eigentlich alles (inkl. der Behauptungen) inhaltlich korrekt ist und meine Thesen fast alle inzwischen verifiziert worden sind (was mir eine gewisse Befriedigung bereitet). Auch die Formulierungen sind nach wissenschaftlichen Maßstäben mitunter haarsträubend. Eventuell hätte ich mir für die 15 Seiten mehr als ein Wochenende Zeit nehmen sollen, die 3,3 ist jedenfalls durchaus berechtigt. Andererseits macht Übung den Meister und ein Jahr später hat meine Thesis diese ganzen Fehler Kinderkrankheiten nicht mehr gezeigt.


Dämliche Ideen: Im Plattenladen einen Gutschein für den Erwerb von Downloadmusik kaufen

09 01 2008

Vor ein paar Tagen haben ich ja Sony BMGs Entscheidung pro DRM-freie Musikdownloads gut geheißen. Dabei bleibe ich auch, aber was mir via Rivva.de gerade um die Ohren fliegt stimmt doch nachdenklich: DRM-freie Musik bei Sony BMG: Neuer Dummheitsrekord in der Musikbranche. So ein schöner Titel muss zitiert werden! Der Witz daran ist folgender:

Die Konsumenten werden nämlich die DRM-freie Musik nicht einfach so herunterladen können. Nein, vielmehr müssen sich die Musikfreunde in einen physischen Musikladen begeben und dort einen “Platinum Musicpass” zum Album ihrer Wahl erwerben (Einzelsongs gibt es nicht), und zwar etwa für den Preis einer CD ($12.99 in den USA). Diesen Code gibt man zu Hause am Computer auf der Website musicpass.com dann ein und schon kann man sich die Songs herunterladen, ganz bequem, mit nur wenigen Stunden Verzögerung. Und zum Start nächste Woche wird bereits eine sensationelle Auswahl von 37 Alben zur Verfügung stehen!

Wow! Wenn das mal keine geniale Idee ist… Offensichtlich frisch aus dem HowTo "Wie biete ich etwas an, das wirklich absolut niemand haben will?" Ich bezweifle ja zutiefst, dass das wirklich die einzige Möglichkeit sein soll, an DRM-freie Downloadmusik von Sony BMG zu kommen. Dazu ist das einfach zu bescheuert. Aber alleine davon auszugehen, dass überhaupt jemand auf diese weise Downloadmusik kaufen möchte, zeugt schon von von einer ausgeprägten Fähigkeit zu absurdem Denken.

Die Idee dahinter soll übrigens sein, dass Kunden bekanntlich etwas physisches in die Hand bekommen wollen, wenn sie schon Geld rausrücken. Allein: Wenn man im Plattenladen den vollen Preis einer CD hinlegt, dann würde ich zumindest erwarten, als physischen Gegenstand die CD zu bekommen. Und wenn die Plattenfirma nett ist, erlaubt mir ein Code in der CD den Download der Musik ohne DRM aus dem Netz, weil mir das das Rippen erspart (wenn ich das will). Warum sollte ich also in einen Plattenladen gehen, für volles Geld keine CD mitnehmen und am Ende nur MP3s bekommen, die ich mir von der CD genau so gut hätte rippen können? Ich zahle das gleiche, muss trotzdem in den Laden gehen und bekomme viel weniger (nämlich keine CD und kein Cover). Und jetzt kommt nicht mit dem Argument, dass es so unbequem wäre, eine CD zu rippen. iTunes und Konsorten machen das inzwischen so einfach und komfortabel, dass die Eingabe eines Codes auf einer Website und der Download der Dateien wesentlich komplizierter ist.

Das Jahr hat zwar gerade erst angefangen, aber diese Idee ist ein heißer Kandidat für die dämlichste professionelle Idee des Jahres. Der Monatspreis ist Sony BMG in meinen Augen damit schon ziemlich sicher. Aber mal schauen, vielleicht toppt das ja noch jemand.

Nachtrag 11.01.2008: Also doch: Ich konnte es ja schon von Anfang an nicht glauben und so wundert es mich auch nicht, dass Amazon demnächst auch DRM-freie Musik von Sony BMG (und damit von allen Majors) verkauft, ohne Rubbelkarte wohlgemerkt. Mutig von Sony BMG, so ein abgezocktes PR-Vabanque-Spiel zu spielen. Meinen vollen Respekt dafür, sich freiwillig für ein paar Tage der Lächerlichkeit Preis zu geben, um dem eigentlichen Deal den roten PR-Teppich auszurollen; und herzlich willkommen im man-kann-damit-auch-Geld-verdienen-Internet.


Das Thema DRM ist endlich durch

05 01 2008

Heute habe ich feierlich die Seite Wir haben bezahlt aus meiner Blogroll geworfen. Denn, mit Sony BMG hat sich nun das letzte der vier Major Label zum Verzicht auf DRM entschlossen, was die Verlinkung dieser Seite für mich überflüssig macht. Ausschlaggebend ist wohl Amazons Vorstoß gewesen, in den digitalen Musikmarkt einzugreifen, aber eben nur ohne DRM oder gar nicht. Gut so, auch als Gegengewicht zu iTunes. Ich bin gespannt, wann auch andere Shops davon profitieren werden. Endlich ist Schluss mit diesem DRM-Scheiß. Die Musikindustrie (repräsentiert durch die vier Majors) hat im Übrigen auch keine andere Wahl. Keine Industrie kann gegen seine Kunden etwas durchsetzen, was diese nicht wollen; abgesehen von Monopolen, aber die Musik der Majors hat sich gerade nicht als Monopolgut herausgestellt, zu umkämpft ist das Medien(zeit)budget der Leute.

Jetzt fehlt mir nur noch ein Feature: Wenn ich eine CD bei Amazon kaufe, wäre es der Hammer, wenn ich die Musik im Voraus schon als MP3 herunterladen könnte. Sofort loslegen können, nicht selber rippen müssen und trotzdem die CD bekommen ist ein Killerfeature, liebe Amazon-Strategen, aber nur zum gleichen Preis. Denn der Vorteil zieht nur die zwei Tage, bis die CD da ist, denn dann kann ich sie ja auch selber rippen.

Ohne zu sehr auf meiner mit 3,3 bewerteten Hausarbeit zum Thema DRM vom Sommer 2006 rumreiten zu wollen, muss ich doch noch mal kurz erwähnen, dass da genau das drin stand: DRM lässt sich nicht dauerhaft gegen die Kunden durchsetzen und in spätestens 2 Jahren ist Schluss damit. Dieser Umstand zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Die 3,3 kam übrigens dadurch zustande, dass ich meine durchaus schlüssig dargelegte Argumentation nicht beweisen bzw. belegen konnte, zumindest nicht mit gedrucktem Material (Blogs zwitscherten das ja schon von allen Dächern, aber Blogs gelten nicht als Quelle); ergo mangelnde Wissenschaftlichkeit – schlechte Note. Die These "DRM ist nötig, deswegen verkaufen wir nur mit DRM" war allerdings ebenso wenig belegt. Ein Diskurs konnte also meines Erachtens nur auf rein theoretischen Gedankengängen beruhen. Genau dieser (pseudo-)wissenschaftliche Wahnsinn ist übrigens schuld an meinem Entschluss, nicht noch einen Master an meinen Bachelor dran hängen zu wollen. Wie auch immer: Ich hatte recht, was mich im Nachhinein sehr befriedigt.

Nachtrag 05.01.2008 19:14: Eben kam ein Einwand zum Amazon-Bundle-Modell, dass das 14-tägige Rückgaberecht ein Problem sein könnte: Man kauft ne CD, zieht sich die MP3s und schickt die versiegelte CD zurück. Guter Einwand, aber rechtlich sehe ich kein Problem darin, das Rückgaberecht in dem Fall einzuschränken, solange Amazon deutlich genug darauf hinweist. Die DSL-Provider machen das auch so mit dem Haken "Auftrag schnellstmöglich ausführen". Hakt man das an, hat man kein 14-tägiges Widerrufsrecht für den DSL-Vertrag und der Provider legt sofort los. Unschön ist dabei nur, dass die Provider nicht deutlich genug auf die Konsequenzen hingewiesen haben (ist das noch so?).

Wenn der Hinweis bei Amazon also deutlich genug ist(!) und der Haken nicht standardmäßig gesetzt ist(!), wird es zwar trotzdem Kunden geben, die das verpeilen; aber das werden nicht viele sein und die haben halt Pech gehabt, finde ich.


Wieder mal lustiges in der Zusammenfassung

30 11 2007

Irgendwie habe ich momentan nicht die Muße, alle lustigen Fundstücke textlich nennenswert zu verwursten, deswegen wieder einmal ein paar Fundstücke der letzten Tage:

Bei Coffe & TV gibt es einen schönen Rückblick aus der Zukunft auf den Niedergang der Musikindustrie. Köstlich zu lesen, vor allem wenn man etwas im Thema steckt. Das Sahnehäubchen setzt dem ganzen aber Kommentator ckwon auf:

Du hast vergessen, dass durch die Gesetzänderungen die Jugendarbeitslosigkeit massiv gesenkt werden konnte, da ja alle ins Gefängnis wanderten…

IMHO eine sehr passende Zusammenfassung der ganzen Misere.

Für die, die es noch nicht kennen: Tales Of Mere Existence "Procrastination" von Lev Yilmaz, manche kennen es als Getting my stuff done: (via Mario Sixtus)

Auch die anderen Dinger von ihm sind mitunter sehr lustig.