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Neuen politischen Terrorismus braucht das Land
Das größte Problem mit Tablets: Vertraulichkeit
- 31 08 2011
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#1 David P.
Nagel auf den Kopf! Ich bin absolut für ein Mehrbenutzer OS auf Tablets. Es schützt nicht nur die Privatsphäre von jemanden selber, auch die Gäste die gesurft haben sind ja manchmal noch eingeloggt....kann genauso nervig,schockierend oder überraschend sein :-) - 16 12 2011
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#2 Blitz
Ich richte immer sofort jedem Gast, der Mal ins Netz will, bei meinem Hauptrechner ein eigenes Benutzerkonto ein. Daß das bei Tables nicht zum Standard gehört, ist für mich unverständlich.
Keine Webcam
- 15 12 2011
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#1 Blitz
Ich frag mich alle paar Jahre mal, ob ich nicht auch mal eine Webcam bräuchte, weil man damit ja schöne Sachen machen kann etc. Und dann komme ich nach einigem hin und her zu dem Resultat, daß ich doch keine will. Im ernst, wenn ich vor dem Rechner sitze, hab ich keine Lust, in so ein Ding zu gucken, besonders nicht, wenn ich vielleicht noch im Schlafanzug bin und jemand auf die Idee kommt, daß es jetzt eine tolle Gelegenheit wäre, um einen Videochat zu starten.
Tja, vielleicht bin ich da konservativ, aber ich finde nicht jede technische Entwicklung Begrüßenswert.
Düsseldorf als Android-Hauptstadt. Ein Messfehler?
- 01 07 2011
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#1 Manfried
Guter Punkt. Lohnt sich fast, das mal näher zu hinterfragen. Oder die Studie zu lesen.
Da ich dazu genauso wenig Lust habe, wie Du, fabulier ich mal mit.
Vorab: Ich hab keine Ahnung von der Art, wie Werbenetzwerke geolocation erfassen.
Noch weniger weiss ich, wo die IP-Bereiche der Provider sich lokalisieren.
Auffällig ist ja, dass die Werte der 7 anderen angegebenen Städte deutlich mit der Einwohnerzahl korrelieren.
3,4 Millionen 2.0-Hauptstädter (ca.3,1% der Deutschen) stellen dabei 3,8% Droids.
Hamburg hat ein etwas besseres Verhältnis 2,2% der Deutschen stellen 2,9% der Googlifizierten.
So geht es weiter. Bis auf die Ausreißer mit den (vermuteten) Mobil-Provider-IPS.
Du setzt voraus, dass die Studienersteller wirklich so blöde sind, für geolocation untaugliche Ip-Bereiche der mobil-Provider in die Statistik zu nehmen.
Dann bedeuten die je 7kommanochwas Prozent Android- in DUS und FRA, plus 2 Prozent München(O2), dass maximal14% des Android Datenverkehrs über die Provider gehen. (bei allen drei Städten ein den Einwohnerzahlen entsprechenden Anteil abgezogen)
86% über WLAN?
kommt mir viel vor, mag aber sein.
Probieren wir es andersrum:
Alle 10 zusammen haben etwas über 30%. der Android-Nutzer.
In den Städten dieser Top-Ten (die bis auf Essen dem Einwohnerzahlranking entspricht) wohnen ein Achtel der Deutschen (10,1 Mio) .
Wären Smartphones in Aurich genauso beliebt wie in Prenzelberg würde ich also rund 13% der Nutzer erwarten.
Ziehe ich die oben geschätzten 14% Mobiltraffic von den etwas über dreissig der Top-ten ab, wäre ich bei rund 16-17%. richtig(er) verorteten SmartPhonisten.
Gefühlt kein schlechter Wert, gemessen daran dass in Mitte und Schanzenviertel deutlich mehr Sendemasten und urbanes Smartphonevolk stehen. Passt auch zu den oben errechneten Werten.
Ich fürchte mir reichen die Indizien und ich schliesse mich Dir an. Die haben Ihre Zahlen wirklich so wenig im Griff.
Manfried - 02 07 2011
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#2 Gregor Nathanael Meyer
Hmm, vor allem: Der Rest muss ja nicht auf WLAN verfallen. Was, wenn das Werbenetz nur zum Teil im Browser misst und der Rest aus Apps mit aktivierter Ortung stammt? Das würde die stastistisch relevanten, absolut gesehen aber nicht gar so großen Cluster erklären. Vielleicht haben die Mobilfunkprovider auch mehrere Zugriffspunkte und lediglich gewisse Präferenzen in besagten Städten, weil die größten CIXe dort sind (DECIX F und D und ECIX D). Beides nicht völlig abwegig.
Zudem müssen die Studienvermarkter nicht zwingend zu blöd sein, das zu blicken. Die Headline wird erstens ggf. von anderen gemacht (ehemaligen Journalisten und solchen, die das anstreben). Und auch so wird eine Studie mit solch plakativer Aussage natürlich lieber zitiert. Vielleicht steht das ja sogar alles so irgendwo drin, aber den Verwurstern ist das einfach wurst. Lästige Details, die nicht interessant sind.
Vielleicht gibt es auch gar keine Messfehler und die Cluster gibt es wirklich. Die Welt ist manchmal verrückt.
Die Digitale Gesellschaft wider das Rauschen
- 17 04 2011
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#1 Oliver
http://www.humanistische-union.de/ Humanistische Union, kurz HU. Findet auch in den höchsten Reihen Gehör und das seit Jahrzehnten. Man kämpft dort an einer recht breiten Front und betätigt sich vor allem bei der Aufklärung. Siehe auch z.B. die bekannten Grundrechte-Reporte.
Wer steckt hinter all den Forderungen? Nun sekundär oder gar tertiär irgendeine ominöse Gefahr (Terrorismus, Internetkriminalität), primär jedoch wirtschaftliche Interessen der Content-Industrie. Wie arbeiten die Lobbyisten? Mit Geld, entweder mittels opulenten Spenden oder seitens lukrativer Aufsichtsratsposten, usw. Nun meine zweite Frage: cui bono? Wem kann diese Art von positivem Lobbyismus etwas nutzen? Der Content-Industrie vielleicht? Was kann man bieten? Argumente? Vernunft? Dort geht es um monetäre Gesichtspunkte, die "Digitale Gesellschaft" hingegen vermag Vernunft in Form von heißer Luft zu verpacken.
Meine Meinung: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Und an der Wahlurne letztendlich kann man die stärkste Form des Einflusses leben. Alles andere ist vergebene Müh, außer man möchte sich selbst ins rechte Licht setzen, mehr aber auch nicht.
>Aber ich sehe, dass Greenpeace viel bewirken konnte, weil sie seit Jahrzehnten neben dem plakativen Aktivismus eben auch unermüdlich Lobbyarbeit gemacht haben.
Zahlen, Fakten? Oder doch nur Empfinden? Greenpeace Erfolge gründet nicht auf Lobbyismus, sondern schlicht auf Mobilisierung der Massen im geeigneten Moment. Auf staatlicher Seite sehe ich als starker Verfechter von "Mutter Natur" nichts, aber auch gar nichts ... einzig viele Blasen, halbgare Umsetzungen, tausenderlei Ausnahmen von der Regel und neue Möglichkeiten dem Steuerzahler für irgendeinen ominösen Schutz Geld aus der Tasche zu ziehen. Bei einer tatsächlichen Kosten-Nutzen-Rechnung, stünde Greenpeace recht prekär da. Aber die gute Absicht zählt und letztendlich die Aufklärung. Der große Erfolg ist die Resonanz bei der Masse und diese spiegelt sich in teils, wenn auch noch recht marginalem, Wahlverhalten wieder.
Wenn man versteht worum es sich generell beim Lobbyismus dreht, dann versteht man auch wie aussichtslos es ist, mit heißer Luft gegen einen stetigen monetären Strom anzukämpfen. Letztendlich bleibt wie zuvor erwähnt also nur die Aufklärung. Lobbyismus ist eine Abkürzung, quasi "cheaten". Aber um dies effektiv zu handhaben, muß man auch die richtigen Werkzeuge zum Einsatz bringen. - 17 04 2011
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#2 Gregor Nathanael Meyer
Guter Punkt das mit der Aussichtslosigkeit wegen mangelnder Ressourcen. Ich denke aber, dass es hier auf einen Versuch ankommt. Oder anders herum: Wer es gar nicht erst versucht, hat schon verloren.
Wer kein Geld hat, aber die Vernunft auf seiner Seite, steht beim Lobby-Spiel IMHO so schlecht nun auch nicht da. Und wie Du schon sagst, zählt auch bei Greenpeace die gute Absicht und letztendlich Aufklärung einer breiten Masse. Gilt das für die Digitale Gesellschaft nicht? Warum nicht?
Weil Beckedahl Vernunft in heiße Luft verpackt? Ich denke, das ist genau das, was fehlt. Was mach Greenpeace anderes? Was macht der WWF anderes? Stetig eingeblasene und auf Vernunft basierende heiße Luft hat sich mehrmals als durchaus effektiv erwiesen. Dass sich der Erfolg nicht wirklich messen (oder vielmehr präzise zuordnen) lässt, spricht nicht gegen seine Existenz. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Aber von all dem abgesehen: Was schadet es? Oder vielmehr: Wem schadet der Verein? Wenn die einzige Wirkung, wie von Dir unterstellt, tatsächlich nur wäre, dass sich ein paar Leute ins Licht stellen, wo läge das Problem? Verloren wäre damit selbst im worst case nichts.
Zum Thema HU: Schön, dass es die HU gibt. Aber inwiefern taugt die Existenz einer solchen Organisation als Argument gegen den Verein Digitale Gesellschaft?
Und wenn Aufklärung, Aufklärung und Aufklärung alles ist, inwiefern taugt das als Argument dagegen? Klärt Digiges nicht auf?

Was deine Netzpolitischen Überlegungen angeht, würde ich dir zustimmen, daß da viel im argen liegt, und daß eben in diese Lücke nun Freizeitdesperados wie Lulz oder auch organisierte Kriminalität reindrängen. Das als Terrorismus zu bezeichnen finde ich aber eher eine übertreibung, zumal das Wort seit dem 11. September einfach exponentiell totgedroschen wurde.
Da ziehe ich doch lieber "Hacktivism" vor, der ja durchaus sinnvoll von Daten-Antifa oder bisweilen auch Anonymous praktiziert wird.