Weltrekordversuch im Dauerbloggen

15 01 2008

Ein paar todesmutige Leute, die das gleiche studieren, was ich studiert habe, hauen im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu PR- und Pressemanagement ein witziges Blogprojekt raus: Ein Weltrekordversuch im Dauerbloggen. Wer etwas Ahnung von Blogs hat, kann sich darunter garantiert erst mal nichts vorstellen, so auch ich anfangs nicht. Tatsächlich ist das so gedacht, dass 24 Stunden lang 12 Einträge pro Stunde in ein gemeinsames Blog gehackt werden, wobei jeder Gast mitbloggen darf. Also auch Die Besucher des morgigen Tags der offenen Tür an unserer schönen FH. Das ganze ist als Weltrekordversuch beim Guinness Buch der Rekorde angemeldet, hat aber sicher keine Chance auf offizielle Aufnahme. Egal, ist auch so witzig.

Das beste daran ist aber die Einbindung von ein bis zwei Webcams, die Live über Mogulus einen schönen Webstream ins Netz senden, man kann also auch von außen zusehen, was da passiert. Spaßig, wie ich finde.

Ich mache mir allerdings sorgen, dass Horst, unser sehr alter und sehr schwachbrüstiger Testserver total schlapp macht sobald der ein oder andere Besucher die Seite besucht. Einen echten Backup-Server haben wir leider nicht und neue Hardware ist erst gestern gekommen, so dass eine Einrichtung zu knapp war. Mal schauen.

Das richtige Fernsehen ist übrigens gerade da, wie mir ein Vögelchen gezwitschert hat. Also hoch und mal bei center.tv in die Kamera gucken…

Nachtrag 17:01: Ach, ganz vergessen zu erwähnen, dass Google einem als Korrekturvorschlag für Dauerbloggen dauerblasen vorschlägt, auch nicht schlecht.


Thesis abgegeben

24 08 2007

Juhu, ich bin frei!1 Warum? Ich habe gerade eben meine Thesis2 persönlich beim Prüfungsamt abgegeben. Noch mal zur Erinnerung, mein Thesis-Thema lautete:

Vertrauen der User in Soziale Netzwerke - Analyse und Bewertung von Maßnahmen zur Erkennung von Fake-Usern in Erotik-Communities

Abgabetermin ist eigentlich erst der folgende Montag. Umso froher bin ich, das Ding rechtzeitig abgegeben zu haben und mich nicht noch das Wochenende stressen zu müssen. Ach ja, wer meine Thesis mal lesen möchte, dem schicke ich sie gerne zu. Vielleicht veröffentliche ich sie auch zu einem späteren Zeitpunkt hier im Blog. Wenn ich die Note habe? Mal schauen.

Und jetzt? Erst mal etwas chillen und dann frisch an Werk bei meinem neuen Projekt, das ein wenig mit dem Thema meiner Thesis gemein hat. Mehr verrate ich hier und jetzt nicht.

Mein Dank gilt übrigens den Autoren Wiechers und Pflitsch, die mir mit ihrer Studie Online-Dating-Report 2005 sehr weiter geholfen haben.


1: Das Ausrufezeichen sei hier mal erlaubt
2: Abschlussarbeit beim Bachelor und Master


Schreibblockade

01 08 2007

Ach du meine Güte! Eigentlich wollte ich die Nacht nutzen, um mal bei meiner Thesis Kapitel 4 so weit zu beschriften, dass ich es die nächsten Tage iterativ überarbeiten kann. Allerdings ist das, was da meine Tastatur verlässt so scheiße, dass ich jetzt lieber aufhöre und ins Bett gehe. Ich schreibe wirklich gerade nur oberflächliche, offensichtliche und hemdsärmelig formulierte Scheiße und selbst das strengt mich massiv an. Schnell weg hier. Andererseits: So werde ich nie fertig.


Quellenlesen mal spaßig

16 07 2007

Schön, wenn man bei Quellenlesen so viel witziges findet:

Eine Werbung für Photoshop Elements.


Thesiszulassung

19 06 2007

Gestern kam meine Zulassung zur Bachelor-Thesis. Ich habe nun also bis zum 27.08. Zeit, meine 50 Seiten über folgendes sehr spannende Thema zu schreiben:

"Vertrauen der User in Soziale Netzwerke - Analyse und Bewertung von Maßnahmen zur Erkennung von Fake-Usern in: Erotik-Communities"

Der überflüssige Doppelpunkt und das groß geschriebene "Soziale" sind übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern haben sich irgendwo im Ablauf zwischen Betreuer und Prüfungsamt eingeschlichen. Der Doppelpunkt sorgt für eine etwas lästige Betonung der Erotik-Communities, die ich eigentlich vermeiden wollte. Detailprobleme.

Jetzt gehts also wirklich los. Ende der Woche geben wir unsere Präsentation für das Praxisprojekt ab und am folgenden Mittwoch wird präsentiert. Ich mag unsere Idee für ein Branded-Content-Format, mal schauen, ob die bei der Agentur auch so gut ankommt. Danach mache ich die Thesis für die nächsten Wochen zu meinem Lebensmittelpunkt, ich bin schon ganz heiß drauf. Schade, dass es dann keine Veranstaltungen in der Uni mehr gibt, über die Jahre sind mir meine Kommilitonen sehr ans Herz gewachsen. Andererseits bin ich aber froh aus dem Laden mal raus zu kommen. 11 Semester (bzw. mit Kolloquium und Wartezeit bis dahin 12 Semester) sind auch langsam mal genug.

Demnächst muss ich noch ein paar Worte zum verlangen Format verlieren, da es in weiten Teilen etwa das Gegenteil von dem verlangt, was ich eigentlich machen würde. Erst mal die 17 Seiten Formatdefinition verwursten.


Schnelle Bibliothek

04 05 2007

Fein das. Vor ein paar Wochen habe ich eher zufällig ein sehr geiles Buch entdeckt: Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice.org 2.0. Da ich ja jetzt meine Thesis schreibe und da nicht der einzige bin, habe ich das Buch mal in den Bibliothek zur Anschaffung angeregt. Eine fatalistische Mail von der Bibliotheksleitung, deren Mittel um 20% gekürzt wurden, ließ in mir allerdings keinerlei Hoffnung wachsen, dass dieses Buch tatsächlich angeschafft würde. Weit gefehlt: Heute kam eine Mail, dass mein vorgemerktes Buch nun da sei. Cool, ich halte es schon in meinen Händen.


Superduper Technikbib

23 02 2007

Ich hatte ja vor ein paar Tagen erwähnt, dass ich mir in der Technikbib ein PHP-Buch ausleihen wollte. Davon abgesehen, dass man in den vier Wochen Semesterferien nur bis 16:00 Uhr da rein kann, ist das eine wirklich traumhafte Bibliothek. Geöffnet hat die Bib übrigens bis 17:00 Uhr, man muss dann nur aus dem Gebäude finden. Ich habe das Buch "Professionelle PHP 5 Programmierung" ausgeliehen und die ersten paar Seiten heute gelesen. Gefällt mir gut.

Egal, zurück zur Bib: Ein Meer an technischen Büchern aller Themen, dass es einem die Freudentränen in die Augen treibt. Ein Regal weiter bin ich sogar über ein Buch mit dem Titel "Programming Jabber" gestolpert. Wirklich gute Auswahl, fetter Respekt an die FHD. Jetzt mache ich mir auch keine Sorgen mehr, dass ich zu meinem Thesisthema keine Literatur vorfinde.

Randbemerkung: Die Mensa Cafete mit Essensausgabe in Golzheim macht in den Semesterferien schon vor 14:00 Uhr zu. Lästig. Aber vielleicht nicht schlecht, denn die Pommes da sind nicht so wirklich brauchbar. Neulich hatte ich welche, die waren noch nicht durch. Habt ihr schon mal Pommes gegessen, die noch nicht durch sind? Ekelhaft! (So, das Mensa-Tag ist hiermit gerechtfertigt.)


Nie wieder Prüfungen

13 02 2007

…oder so. Jedenfalls habe ich gestern meine letzte richtige Prüfungsphase abgeschlossen. Im nächsten Semester wird es ein Projekt mit Abschlusspräsentation geben und ich werde eine Thesis schreiben, zu der noch ein Kolloquium im Dezember gehört. Aber richtige Prüfungen mit lernen müssen und so und schlechtem Gewissen, dass man das nicht getan hat, habe ich keine mehr. Genial! Ich habe Klausuren immer gehasst.

Mein Thesisthema ist auch soweit durch, da hatte ich gestern noch ein erstes Gespräch zu. Ich bin richtig motiviert, denn es ist ein spannendes Thema. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Die letzte "Prüfung" gestern war übrigens ebenso bescheuert, wie die ganze Veranstaltung mit dem Fachbereich Architektur. Eine Farce. Meine Architektin hat fast alle meine (zuvor schon massiv gekürzten) Inhalte aus der Präsentation genommen, so dass kaum noch Inhalte übrig blieben. Natürlich hat sie mir die Präsentation nicht wie versprochen am Vorabend noch geschickt, sondern kam erst um viertel nach neun mit einem viel zu teuren Ausdruck angedackelt, wo wir eigentlich zwecks Abstimmung um halb neun verabredet waren. Grr. Ich guck da rein und bekomme nen Herzinfarkt: Wo sind meine Inhalte hin? Ich habe dann schnell noch wenigstens eine Folie einbauen können und habe den Rest der Präsentation quasi von einem Zettel aus bestritten. Eine infame Mischung aus Powerpoint-Karaoke und einer Präsentation, bei der der erzählte Inhalt nicht mit den Folien an der Wand übereinstimmt. Peinlich.

Aber so wie mir ging es auch anderen, so dass die 17 Präsentationen (mit mehr oder weniger gleichem Inhalt) meistens eher peinlich als gut waren. Keiner von meinen Kommilitonen hatte noch Bock da drauf, dazu amok laufende Architekten mit eigenem Kopf und eine gehörige Portion Langeweile. Scheußlich und vor allem mit den sonstigen Präsentationsleistungen meiner Kommilitonen nicht mal im Ansatz in einer Liga. Wir haben die Scham immerhin mit Indifferenz gegenüber den 2,5 Credits und ner Menge Alkohol runter gespült.

Alles in allem gab es in diesem Semester zwei Highlights und zwei absolute Tiefpunkte im ganzen Studium: Der Messeteil im Modul Messemanagement und das GWA Projekt mit Frau Rieck im Modul Designmanagement waren wirklich mehr als super (und anstrengend). Dafür waren der Architekturteil im Modul Messemanagement und die sogenannte "Designmanagement-Vorlesung" die beiden Tiefpunkte im gesamten Studium. Man sollte wirklich den Mantel des Schweigens darüber breiten. Hoffentlich haben wir uns alle mit dem Scheiß nicht die Modulnoten versaut, das wäre wirklich ärgerlich.

Vielleicht sollte man auch beim nächsten mal jemanden Fragen, der sich damit auskennt. Frau Rieck hätte auch Designmanagement machen können. Das wär mal geil gewesen und wir hätten ne Menge gelernt. Und man hätte uns auch einfach mal nennenswert betreuen können bei den Architekten. Deren Profs haben uns nur ein Gefühl von Überflüssigkeit gegeben und zur Präsentation kommt dann das erste mal Frau Kalka (Professorin von unserem Fachbereich) und bewertet uns? Anhand welcher Kriterien? Anhand der Präsentation, die die Architekten versemmelt haben? Vielen Dank! Ein konzeptioneller Fehler in der Veranstaltung, Erziehungsurlaub hin oder her. Da hätte eine Vertretung her gemusst.

Mal schauen, was die Noten sagen.

Nachtrag: Die Designmanagement-Klausur war scheiße, entsprechend auch meine Note: 3,3. Mit Jura zusammen die mit Abstand schlechtesten Noten in meinem gesamten Studium.


In Wiesbaden versagt

04 02 2007

Unschön. Leuchtstoff+, unsere Hoffnung beim GWA Junior Agency Wettbewerb hat versagt und keinen Preis mit nach Düsseldorf gebracht. Schade, denn das Ergebnis war echt gut. Nach meinen (dürftigen) Informationen war beim Wettbewerb (Überraschung!) mehr das präsentatible Feuerwerk gefragt, denn eine strategisch saubere Ausarbeitung. Schade, denn am Feuerwerk haben wir alle gespart. So kann man nur sagen, dass ich trotzdem immens stolz auf meine Hochschule bin und meine Kommilitonen, die eine wirklich geile Leistung abgeliefert haben.

Der Kunde war für uns Lacoste und wir sollten ein neues Kommunikationskonzept entwerfen. So mit kultig und Lifestyle und so. Mehr Informationen haben wir von der "betreuenden" Agentur Euro RCSG außer ein paar frei verfügbaren Sachen aus der Wikipedia und der Website von Lacoste nicht bekommen. Weiteren Support ebenfalls nicht, so dass es schon eine Farce ist, dabei von Betreuung zu sprechen. Sei es drum, die Leistungen der Gruppen war auch so sehr gut und wir sind zufrieden mit uns und bekommen gute Noten dafür (hoffe ich zumindest), die durch die immens schlechte Designmanagement-"Vorlesung" leider halbiert wird. Ärgerlich, haben wir alle doch unglaublich viel Arbeit und Herzblut in das Projekt gesteckt, nur um am Ende 5 lausige Credits dafür zu bekommen. Überhaupt war das Verhältnis von Credits und Arbeitsaufwand in diesem Semester etwas in Schieflage geraten. Für das Messeprojekt bekommen wir mit läppischen 2,5 Credits gleich viel, wie für das komische Architekturprojekt. Die Messeklausur (morgen) zählt dann aber wieder 5 Credits. Echt verrückt. Zur Erklärung: Insgesamt bekommen wir für die 6 Semester Studium 180 Credits und jede Veranstaltung geht mit ihrer Note anteilig ihrer Credits in die Endnote ein.

Falls es jemanden interessiert, kann ich auch mal mehr zur Umsetzung der Lacoste Kommunikationsstrategie erzählen.

Bis dann.

Nachtrag: Mein Team hat nur eine 2,3 für das Projekt bekommen. Ich habe das Endergebnis zwar nicht gesehen und wir hatte nach dem Ende unserer Hoffnungen im Dezember auch keine große Motivation mehr, aber alleine die Arbeit bis Dezember ist in meinen Augen mehr als die blöde 2,3 wert. Schade.


Keine Vorlesungen mehr

26 01 2007

Huiuiui. Gestern hatte ich meine letzte Vorlesung – für dieses Semester und streng genommen für das ganze Studium. Also ich muss jetzt noch drei Klausuren schreiben, drei Projekte fertig machen und im nächsten Semester ein Projekt, eine Thesis und ein Kolloquium hinter mich bringen. Richtige Veranstaltungen sind das allerdings alle keine mehr. Komisches Gefühl. Erinnert mich an den letzten Schultag vor dem Abi, nur dass wir jetzt nicht gefeiert haben.

Ach so: Da ich in diesem Studium bisher durch keine Klausur durchgefallen bin und dies bei den letzten Dreien auch nicht vorhabe (was auch durch die bereits erbrachten Teilnoten der Projekte nicht ganz leicht würde), bin ich quasi mit dem Studium auch Profüngsmäßig durch. Ein Riesenvorteil des Bachelor-Studiengangs ist ja gerade für Leute wie mich, dass man begleitend alle Prüfungen in kleinen Schritten ablegt und am Ende wirklich nur eine verhältnismäßig wenig zählende Thesis schreiben muss (12 von 180 Credits, also nur 1/15 der Endnote). Mit meinem bisherigen Notenspiegel bin ich auch recht zufrieden, auch wenn er aus notengeiler Sichtweise heraus eher begrenzt gut ist: Mal schauen, ob ich noch ne 1 vor das Komma bringen kann. Stefan oder Martina wären damit sicher unzufrieden, aber ich definiere mich und meine Leistung ja nicht über Noten.

Wenn ich einen Prüfer für meine Thesis aufgetrieben habe, melde ich mich noch mal.