Gute Lösung für das Telefon-Spam Problem
Geschrieben von Gregor Nathanael Meyer um 22:4101 09 2007
Vor einiger Zeit hatte ich mal in einem Beitrag über Cold-Calls einen etwas hemdsärmligen Vorschlag zur Lösung des Problems gemacht:
Ich schlage einfach vor, dass sich jede Firma, die von Partnern Geschäftsabschlüsse entgegen nimmt, sich damit rechtlich deren Geschäftspraktik zu Eigen macht. Damit würden Cold-Calls schlagartig verschwinden, weil die Kunden dann direkt gegen die Anbieter vorgehen könnten.
Ein besserer, weil einfacherer Vorschlag kommt vom Verbraucherzentrale Bundesverband (komischer Name): Einfach Verträge nicht wirksam werden lassen, die nur übers Telefon gemacht wurden (siehe heise.de: Verbraucherzentralen fordern schärfere Sanktionen gegen Werbeanrufe).
Frage ist: Welche Nebenwirkungen ergeben sich dabei? Mir fällt gerade spontan kein ethisch nicht fragwürdiger Verkaufsvorgang ein, der am Telefon abgeschlossen wird und bei dem der Anbieter den Kunden angerufen hätte. Klar muss es anders herum möglich sein, sonst kappt man jegliche telefonische Bestellung. Aber anders herum? Naja, dann verlegen sich die Cold-Call-Penner eben auf die Taktik, einen Rückruf zu provozieren. Aber eindämmen würde es das Problem dennoch.
Die einfachste Lösung ist aber die einfache Empfehlung, am Telefon schlicht gar keine fremd-initiierten Geschäfte abzuschließen, übrigens auch nicht an der Haustür. Das empfehle ich jedenfalls ständig jedem, der mir von sowas erzählt.
Kategorien : Zeitgeist
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