Lieber Postbote

22 07 2007

Folgenden Text habe ich gestern auf unseren Briefkasten geklebt:

Lieber Postbote, bitte stopfen Sie meine Zeitschriften nicht in den Briefkasten, sondern legen sie auf die Treppe oder stellen sie auf den Briefkasten. Vielen Dank, …

Dieses Mal war meine c't so fest in den Briefkasten gestopft, dass ich sie kaum raus bekommen habe und die Bindung geknickt war, etliche Seiten eingerissen und der Titel zerkratzt. Arschloch.



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Kommentare

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17 01 2008
#1 Grunert Hans-Jürgen (Antwort)

Wenn Du Deinen Postboten als Arschloch bezeichnest, biste vermutlich selber Schuld daran, das Dein CT so ankommt!

Wie man im Wald reinruft, so schallt es halt heraus !

Schonmal ein Trinkgeld gegeben ? Denn Postboten haben ein gutes Gedächtnis, halt wie ein Elefant!
mfg. H-J

Ps.: Wir sind verpflichtet Sendungen in den Briefkästen mindestens 2/3 zu versenken!
17 01 2008
#1.1 Gregor Nathanael Meyer (Antwort)

Naja, zerrissene Seiten, kaputte CDs und geknickte Cover alte ich mindestens für vermeidbar und eine unpersönliche und indirekte Beschimpfung für nicht völlig abwegig.

2/3-Verpflichtung hin oder her: Steht in der Verpflichtung auch, dass man jede noch so große Sendung in jeden noch so kleinen Briefkastenschlitz quetschen muss? Glaube ich zwar nicht, würde mich aber andererseits auch nicht wirklich wundern.

Trinkgeld? Für den Postboten? Warum? Wann? Wo? Soll ich ihm auflauern oder ein Scheinchen an den Briefkasten klemmen, damit er meine Zeitschriften nicht zerknickt? Seltsames Anspruchsdenken... Obwohl: Vielleicht bekommt er ja jetzt eins, wo er das nicht mehr macht, sofern ich ihm denn mal zufällig begegne.
18 01 2008
#1.1.1 Simon (Antwort)

Ich vermute mal, dass H-J deinen Blogzusatz

"Dieses Mal war meine c't so fest in den Briefkasten gestopft, dass ich sie kaum raus bekommen habe und die Bindung geknickt war, etliche Seiten eingerissen und der Titel zerkratzt. Arschloch."

als Teil deiner Nachricht an den Postboten verstanden hat. Ich meine den Zettel an deinem Briefkasten gelesen zu haben und "Arschloch" steht da nicht drauf. Also kann dein Postbote gar nicht wissen, dass du ihn als solches bezeichnest.

Vermute mal, dass er deshalb "Wie man im Wald reinruft, so schallt es halt heraus !" geschrieben hat.
26 01 2008
#1.2 Andrea (Antwort)

Hallo,
als seit 21 in der Zustellung beschäftigte Zustellerin eine kleine Anmerkung. Wir werden von so genannten Qualitätsmanagern kontrolliert. Eine auf dem Briefkasten oder der Treppe abgelegte Sendung kann bis zur Abmahnung führen.
Kleiner Tip fragt einfach euren Postboten nach einer Vollmacht das eure Sendung außerhalb des Briefkastens zugestellt werden darf. Die müßt ihr unterschrieben zurückgeben und ihr und der Postbote seit fein raus.
Hoffe konnte weiterhelfen.
Gruß Andrea
26 01 2008
#1.2.1 Gregor Nathanael Meyer (Antwort)

Hmm, bekommt ihr eher eine Abmahnung, wenn ihr Sendungen aktiv durch quetschen beschädigt, als durch das Ablegen auf dem Briefkasten oder der Treppe? Bitte im Hinterkopf behalten: Durch das reinquetschen steckt die c't trotzdem nur zu einem viertel im Briefkasten. Wenn das tatsächlich gehandhabt wird, will ich so einen Qualitätsmanager mal in die Finger bekommen.

Aber danke für den Tipp mit der Vollmacht, ich werde am Montag mal bei der Post anrufen und denen die interessante Frage stellen, wie solche Situationen geregelt sind.
23 01 2008
#2 mausebär (Antwort)

Wenn du eine solche Computerzeitschrift erhälst, solltest du dir auch einen dementsprechend großen briefkasten zulegen. du fragst dich, warum du das tun solltest? dann beschwer dich ned über geknickte zeitschriften...

- auf treppe legen verboten
- aus dem briefkasten rausgucken lassen verboten


und wenns da schon was drin steckt was blockiert, hast du schon wieder verloren :)
23 01 2008
#2.1 Gregor Nathanael Meyer (Antwort)

Es soll ja Leute geben, die in Mietshäusern wohnen. Hab ich zumindest schon mal von gehört... Und da hat man mitunter keinen Einfluss auf die Briefkastengröße. Kaum zu glauben, ich weiß, aber das kommt wohl ab und an vor.

Zu den angesprochenen Verboten: Sollte es sowas tatsächlich geben, kann ich mir kaum vorstellen, dass die vorschreiben, Sendungen zu beschädigen, falls sie nicht in den Briefkasten passen. In den Briefzentren sollen sogar so Plakate hängen mit der Aufschrift, dass man alle Sendungen sorgfältig behandeln soll. Denn: Jedem Kunden ist seine Sendung wichtig. Ich finds schon traurig genug, dass man sowas extra auf Plakate drucken muss. Obwohl, vielleicht hat ja jemand unbändige Freude an beschädigten Postdensungen, wer weiß? Wär sicher ein interessantes Gespräch bei Domian.
16 09 2011
#2.2 andrm (Antwort)

zwar ist die sache hier recht alt, erscheint aber ganz weit vorne bei google.
(und ich könnte kotzen bei diesen ganzen klugsch...ern, die foren mit dummem gelaber kaputt machen.)

@ mausebär:
"Wenn du eine solche Computerzeitschrift erhälst, solltest du dir auch einen dementsprechend großen briefkasten zulegen."

was für ein sinnfrei-geblubber....
in mehrfamilienhäusern sind briefkästen meistens im treppenhaus in der wand eingelassen. möchte dich "gscheiterle" mal sehen, wie du jeweils passend zu deinen abo´s den richtigen briefkasten ins gemäuer reißt.

hoffe du bist heute ( 3,5 jahre später) volljährig, hast eine freundin gefunden,die du zulaberen kannst und siehst davon ab deinen schmarrn abzugeben, wenns darum geht, daß erwachsene fragen haben und sinnvolle antworten erwarten.
denn, ob du es glaubst oder nicht, die meisten menschen wußten es schon vor deinem geistes-erguss, daß wenn schon was im briefkastel steckt, nimmer viel reinpasst.
(da braucht man keinen nobelpreis dazu...)

warum ich mich überhaupt wg so einem spack aufrege?
weil ich haargenau das problem habe worum dieser thread eigentlich ursprünglich handelte.
daß mein postler trotz der aufschrift "bitte nicht knicken" UND meiner schon vor langer zeit abgegebenen vollmacht postsendungen vor die türe zu legen trotzdem monatlich teure zeitschriften zerstört, indem er sie hirnlos in den viel zu kleinen briefkasten stopft.
(blubberbär kann ja gerne mit meinem vermieter reden und mir kurzerhand einen größeren briefkasten in die wand meißeln...)

da hast du ein problem, willst dich ein bißchen im netz schlau machen, bevor du ein müßiges beschwerdeverfahren anstrengst und auf was stößt du?
10.000 foren, wo irgendein schwachkopf jegliche sachliche diskussion mit seinem geistigen durchfall versaut.

aber genug geschimpft...
morgen ist samstag. ich zur abwechlung daheim. ich werde meinem neuen postler auflauern, ihn ein bißchen schütteln und anbrüllen. dann werden wir mal sehen, ob der nächsten monat mein eigentum immer noch so kackendreist zerstört....

@andrea und all die anderen, die uns auch bei miesestem wetter unsere post bringen:
es ist sicherlich nicht immer einfach und undank ist einem immer gewiß.
aber stellt euch vor:
ich habe auch täglich mit schwierigkeiten und undank seitens meines chefs und der kunden zu tun.
das nennt man dann arbeit.
und ich bin als "wiedergutmachung" zu dem mecker noch nicht einmal im öffentlichen dienst, oder gar verbeamtet.

vielleicht gebe ich gerade deswegen nichts auf kontrollinstanzen und versuche als oberstes ziel meines jobs den kunden in seinen wüschen und bedürfnissen zu unterstützen und zu respektieren.

mein ex-postler, persönlicher freund, nachbar und x-fach saufkumpane hat sich geweigert post an meine private werkstatt zuzustellen, weil kein "postkastel" da war.
als ich ihm einen schuhkarton mit meinem namen drauf vor die türe (durchweicht vom regen) geworfen habe hat dieser spasti endlich die überfälligen telekom-rechnungen eingeworfen.

irgendwie merkt ihr leute im gelben dienst nicht so recht was die stunde geschlagen hat.
wieviele private postdienste müssen noch aus dem boden sprießen, bevor ihr einmal kapiert, daß die fetten jahre des selbstläufertums lange vorbei sind?

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