Qype mag Opera nicht mehr

26 08 2008

Na prima. Seit etwa zwei Wochen funktioniert bei Qype fast nichts mehr mit Opera. Sehr sehr schade, denn ich werde nicht für jeden Mückenschiss (etwa die "hilfreich" und "gut geschrieben" Buttons) den Firefox aufmachen. Und das ist umso ärgerlicher, weil es bis vor kurzem ja noch alles prima klappte. Qype sagt dazu, dass Opera nicht offiziell von Qype unterstützt wird, ich soll doch einen anderen Browser nehmen. Na toll, das kühlt meine Begeisterung für Qype doch deutlich ab. Sagen die das auch zum IE6? Wohl kaum. Naja, bis das alles wieder mit Opera geht, verteile ich halt kein Lob mehr und schreibe nur noch die nötigsten Beiträge. Gibt schlimmeres. Immerhin antwortet der Support stets prompt.

Nachtrag 11.09.2008: Seit der Sache war meine Begeisterung für Qype sehr erschlafft, so dass mir erst jetzt aufgefallen ist, dass zumindest das Bewerten fremder Beiträge wieder mit Opera funktioniert. Fein, dann ich mich ja mal wieder damit beschäftigen.


Hubschrauberseinsatz

25 08 2008

Nicht nur Frontal 21 publiziert (nennt man das bei Fernsehmagazinen so?) fragwürdige Beiträge zu verschiedenen Themen, auch Report München ist gut dabei. Einfach mal lesen und wirken lassen. Mit fällt dazu nicht mehr viel neues ein. Obwohl, doch, fast die gleiche Problematik gab es vor 20 Jahren schon mal irgendwie (hier geht es um das Lied und nicht die militärischen Bilder). Foyer des Arts haben das schon damals gut auf den Punkt gebracht. Es lebe Max Goldt.

Ach ja, man kann es nicht oft genug sagen: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen der freiwilligen Preisgabe verschiedneer persönlicher Daten im Internet (Blogs, StudiVZ etc.) und der zwangsweisen Totalprotokollierung aller Kommunikation. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie man diesen offensichtlichen Unterschied nicht schnallen kann… Warum benutzt man in Fickbörsen wohl Pseudonyme? Und warum schreibe ich in meinem Blog wohl nichts über trunkene Besuche in Table-Dance-Bars oder Drogenexzesse oder über heimliche Liebschaften (exemplarische Aufzählung)? Ganz einfach, weil ich für mich persönlich eine Grenze gezogen habe zwischen Dingen, die ich für mich behalte und Dingen, über die ich mich öffentlich äußere. Informationelle Selbstbestimmung nennt man das übrigens, falls einem die Stichwörter ausgehen.


Linktipp: Videospiele machen schlau und fett

25 08 2008

Thomas Knüwer weist auf ein gutes Interview zum Thema Videospiele hin. Wer offen ist für eine plausible Gegenstimme zur einseitigen, falschen, kurzsichtigen, panikmachenden und dummen "Killerspiel"-Berichterstattung von Frontal 21 und Co., der lese mal dieses Interview mit dem Kognitionspsychologen Dietrich Dörner bei der Welt Online zum Thema Computerspiele und Psychologie. Es lohnt sich, ich werde es mal meinen Eltern an die Hand geben.

P.S. Über Frontal 21 weiß ich, von den unfassbaren Killerspiel-Beiträgen abgesehen, nichts weiter. Aber ich würde diesem Magazin nichts mehr ungeprüft glauben. Ich würde gar bisher selten angezweifelte geschichtliche Ereignisse nochmal nachlesen, wenn die darüber berichten würden. Wie nur zwei Beiträge einem die Augen öffnen können gegenüber einem Fernsehmagazin, das sich offiziell investigativem Journalismus verschrieben hat, in Wirklichkeit aber höchst einseitig einen Meinungsfeldzug führt.

Nachtrag 26.08.2008: Hannah schickte mir diesen Link, wo ein Frontal 21 Beitrag zum Thema Stromtarifvergleiche einmal genau auseinandergenommen wird.


Lustige Referrer: "gras kaufen" prenzlauer berg

15 08 2008

Heute mal wieder ein lustiger Referrer in meiner Statistik: "gras kaufen" prenzlauer berg führt bei Google zu vier Treffern, der letzte direkt auf mein Blog. Wieder mal rächt sich die blöde Eigenschaft, dass Google meine Tagübersichten indiziert und damit Zusammenhänge erfindet, die in den einzelnen Artikeln so nicht vorkommen. Und das nur, weil zwei Artikel mit den beiden gesuchten Aspekten zufällig ein gemeinsames Tag haben. Dass Google sowas nicht herausfiltert ist mir schleierhaft. Am Ende verlieren alle: Der Suchende findet keine relevante Information und Google und ich stehen blöd da.

Aber um die Frage zu beantworten: Ich weiß wirklich nicht mal im Ansatz, wo man im Prenzlauer Berg Gras kaufen kann. Ich würde mal auf der Straße rumlaufen und wahllos Leute anquatschen, die so aussehen, als wüssten die sowas. Die Trefferquote dürfte da nicht schlecht ausfallen.


Der Ritt auf dem Eifel-Coaster im Eifelpark

15 08 2008

Gestern war ich im Eifelpark, weil mich schon seit Ewigkeiten nach einer Sommerrodelbahn dünkt. Die Eifel ist voll von den Dingern, wie man in der ausnehmend hässlichen SoRoDa gut sehen kann. Der Typ Alpine-Coaster hat aber mein besonderes Interesse geweckt, also musste es der Eifelpark sein. Um mich nicht zu wiederholen, verweise ich als Begründung, warum sich die fast 200km Anfahrt dorthin lohnen, auf meinen Qype-Beitrag zum Eifelpark. Hatte ich erwähnt, dass ich Bären liebe? Egal. Hier ein auf die Schnelle gemachtes Video einer Abfahrt mit besagtem Coaster:

Mit JavaScript und Flash würde hier ein Video zu sehen sein.

Alternativ: Video herunterladen

Es lohnt sich also offensichtlich, würde ich sagen. Auch die Freifallrutsche (11m Fallhöhe im 60-Grad-Winkel) kickt durchaus. Demnächst ist das Toverland dran, dort gibt es unter anderem so einen Elektrobob (ebenfalls von der Firma Wiegand), der ebenfalls Spaß verspricht. In der Nähe von Venlo ist auch nicht so weit wie Gondorf bei Bitburg und bequem in einer Stunde zu erreichen. Außerdem ist Holland ja auch immer eine Reise wert…

P.S. Ja, ich hab ein paar mal gebremst und ja, ich hab es mit der Kurvenneigung der Kamera übertrieben. Die Tonspur bestand leider nur aus Windgeräuschen, ansonsten hätte man hören können, wie leise das Ding fährt. Feine Sache.


Das Spionage iPhone

12 08 2008

Wenn morgen bekannt würde, dass die Kamera im iPhone von außen aktiviert werden kann und Apple gelegentlich davon Gebrauch macht und Bilder der Umgebung seiner Nutzer überträgt – nur zur Verbesserung der User Experience natürlich – würde es irgendetwas ändern? Würde die Hirnerektionen der vor Geilheit sabbernden iPhone-Zielgruppe abschwellen?

Wahrscheinlich nicht, beobachtet man das Schulterzucken, mit dem den Neuigkeiten begegnet wird, dass Apple eine Löschmöglichkeit für unliebsame Programme vorgesehen hat. Als Link dazu habe ich den Law-Blog für das folgende Zitat gewählt:

Als Einsatzgrund für die Apple-Attacke nennt Jobs dann ausgerechnet Programme, die heimlich Nutzerdaten ausspähen und verschicken. Schön zynisch, denn mehr als seeeehr viel Vertrauen in die Redlichkeit Apples bleibt dem iPhone-Nutzer ohnehin nicht.

Tatsächlich kontaktiert das iPhone gelegentlich einen Apple-Server, um sich eine Todesliste abzuholen, nach der das iPhone selbstständig für Apple unliebsame Programme löscht. Yeah, sowas wollen wir doch alle haben. Quasi als Steigerung des Ablehnens oder auch mal kommentarlosen Entfernens unliebsamer Software aus dem AppStore. Aber welcher Nutzer möchte sein iPhone auch als UMTS-Modem fürs Notebook benutzen?

Was muss Apple denn noch tun, um die unglaubliche iPhone-Euphorie zu brechen? Wieviele bittere Pillen müssen die iPhone-Kunden noch schlucken, bis sich echter Widerstand bildet? Damit meine ich nicht ein paar Blogger hier und da, sondern Widerstand bei den Kunden. Wie wärs mit explodierenden Akkus? Oder stets aktiver akustischer Raumüberwachung mit direktem Draht zu Apple und dem Staatsschutz? Schon mal darüber nachgedacht, warum der Akku nur so kurz hält? ;) Nutzergängelung reicht jedenfalls offensichtlich nicht. Würde Microsoft… ihr wisst schon. Aber das iPhone ist einfach zu geil, keine Frage. So smooth, wie man damit hantiert ist es jedem anderen Mobiltelefon so unfassbar weit überlegen. Ein echter Paradiesapfel.


XDA-Projekt: Was sagen andere dazu

11 08 2008

Auch andere Leute sind mit ihrem XDA überraschend zufrieden. Dieser Beitrag wird gelegentlich um weitere Quellen erweitert.


Long Island Cuba Mule

09 08 2008

Manchmal verpeilt man halbherzig verfolgte Pläne, so wie gestern. Wir haben mit Gästen eingekauft und ein hervorragendes 3-Gänge-Menü gezaubert. Beim Einkaufen haben wir noch eine Packung frische Minze eingesackt, um den Abend mit einem feinen Mojito abzurunden. Dumm nur, dass in den Mojito neben Minze und Eis auch Limette und weißer Rum gehört. Letzterer ist gerade so gut wie leer bei uns - was an sich schon ein unhaltbarer Zustand ist - und an Limette haben wir schlicht nicht gedacht: "Minze… Mojito… alles klar!"

Und jetzt? Im Kühlschrank konnten wir Ginger Ale auftreiben und meine Intuition ließ mich zu Wodka, braunem Rum, Gin und Cointreu greifen. Woran denken wir da? Natürlich an den guten alten Long Island Ice Tea. Also folgendes Mischungsverhältnis hat sich als Glückstreffer erwiesen:

  • Eine gute Portion Crushed Ice
  • 20cl Ginger Ale
  • 2cl Wodka
  • 1cl brauner Rum
  • 1cl Gin
  • 1cl Cointreu
  • ein paar Zweige Minze

Dieser Cocktail schmeckt frischer als ein Mojito und auch erfrischender als ein Long Island Ice Tea, daher nenne ich ihn der Einfachheit halber "Long Island Cuba Mule". Passt aufgrund der Menge prima in die großen IKEA-Tumbler (mit den sieben- oder achteckigen Körper und dem runden Kopf).


Kreative Werbung

05 08 2008

Dass clevere Werbung durchaus Spaß macht, kann man in 20 Beispielen hier sehen. Der Bionade-Laster ist geil. Überhaupt ist die Ambient-Werbung noch lange nicht ausgereizt, da werden wir noch viel lustiges wie das Klo oder die Farbeimer zu sehen bekommen.

Danke Hannah für den Tipp.

Da ist noch mehr: Diese Ambients hier sind noch lustiger, bei diesen Anzeigen sind auch ein paar gute dabei. Cola hat witzige Werbungen zur EM parat gehabt.


XDA-Projekt: Zufrieden, aber nicht wunschlos

05 08 2008

Ich hab schon das ein oder andere mal darüber geschrieben, was mich an meinem XDA Orbit 2 stört. Ganz oben auf der Liste steht die geringe Auflösung des Displays und dass man auch bei alltäglichen Aufgaben besser den Stift zur Hand nimmt, um nicht die falsche Funktion auszulösen. Auch bedienen sich die PIM-Programme von Windows Mobile sehr unkomfortabel und nicht zuletzt sind sie auch nicht schön anzusehen. Ich benutze sie daher nur selten und ungern. Bezeichnend hierfür ist, dass ich lieber den nicht für die mobile Nutzung gedachten Webmailer meines Providers nutze, als mich mit Pocket Outlook herumzuschlagen. Hier nerven mich besonders zwei Eigenschaften: Das Programm lädt nur die Header der Mails, was an sich OK ist. Aber wenn ich die Mail anklicke, will ich sie wahrscheinlich lesen, oder sieht das jemand anders? Aber statt des Mailtextes bekomme ich eine Meldung, dass der Text noch nicht geladen wurde und ich diese Meldung anklicken kann, um diese Mail für den Download vorzumerken. Danach muss ich nur noch mal Mails senden und empfangen. Hallo? Ich bin mit meinem IMAP-Server verbunden und habe eine Datenflatrate und/oder WLAN-Zugang, ich brauche solchen Schutz vor Traffic also nicht und habe bisher keine Möglichkeit gefunden, das zu deaktivieren. Wenn man die Mail dann endlich hat, ist sie auch nicht wirklich angenehm zu lesen auf 320x240px. Auch kann man nicht in der Übersicht mehrere Mails markieren und gemeinsam entsorgen. Schlecht wenn man seinen Spam nur markieren lässt, wie ich das tue. In Windows Mobile 6.1 ist wenigstens dieser komische Umstand gefixt (der übrigens auch beim iPhone erst seit Version 2.0 behoben wurde). Also lieber mein Webmailer, bei dem ich zwar wie die Hölle rumschieben muss, aber immerhin flüssig arbeiten kann.

Apropos Windows Mobile 6.1: Angeblich soll es für den XDA Orbit 2 alias HTC Touch Cruise ein Update auf Windows Mobile 6.1 geben, aber bisher habe ich dazu nichts (offizielles) gefunden, das würde übrigens auf dieser Supportseite von O2 stehen. Gerüchteweise soll bei dem Update auch Opera Mobile 9.5 mitgeliefert werden, das wär mal was!

Aber auch mit Windows Mobile 7, 8 oder 10 oder Android oder wasauchimmer würde ein zentrales Problem beim XDA Orbit 2 bleiben: Die winzige Auflösung von 320x240px. Der Nachfolger XDA Diamond hat satte 640x480px auf einem 2,8"-Touchscreen, was einer Pixeldichte von unfassbaren 285ppi entspricht. Zum Vergleich: Das iPhone gilt mit 165ppi auf einem 3,5" Display und halb so vielen Pixeln (480x320) schon als knackig scharf und durchaus alltagstauglich. Einerseits ist eine derart hohe Auflösung natürlich geil, weil knackescharf. Andererseits bleibt der Bildschirm aber 2,8" klein und wird damit schon für mich kaum noch lesbar sein, ganz zu schweigen von fehlsichtigen Personen. An einem größeren Bildschirm führt also kein Weg vorbei, auch wenn eine hohe Auflösung sicher ein Schritt in die richtige Richtung darstellt.

Fazit: Ich will einen XDA Diamond haben und hätte auch wahrscheinlich einen gekauft (vor allem beim aktuellen Angebot, dass quer durch die Stadt auf großen Plakaten beworben wird), wenn mir O2 mit ihrem freundlichen Angebot nicht zuvor gekommen wären. Aber bevor wir uns falsch verstehen: Der XDA Orbit 2 ist ein klasse Smartphone und ich ziehe ihn fast allen anderen Telefonen dieser Welt eindeutig vor. Das Problem ist halt: Bisher ist kein Telefon aufgetaucht, das meine Anforderung wirklich gut erfüllen würde. Der XDA Diamond ist da wieder ein großer Schritt, auch wenn er diese Touchtasten hat, die ich so hasse: Entweder ganz Touchscreen oder ein paar ordentliche Tasten mit Druckpunkt, alles dazwischen nervt mich total.